Update: Das Internet ist eine große Bibliothek…

Gastbeitrag von Damian

Update: Das Internet ist eine große Bibliothek…

Vor etwa 2 Jahre schrieb ich hier , wo ich meine Informationen zusammentrage. Die Zeiten ändern sich. Ergo: die Webseiten, die ich regelmäßig lese ändern sich ebenfalls. Hier kommt also ein Update.

http://news.google.de
Die morgendliche Lektüre. Meistens interessieren mich nur die Überschriften.

http://www.markt-daten.de
Diese Webpräsenz wird laut der Herausgeberin als ein Hobby betrieben. Ich besuche diese Seite seit mehreren Jahren und muss den Autoren viel Lob singen.

http://www.jugglingdynamite.com/
Seitdem ich “Juggling Dynamite” von Danielle Park las, steht diese Seite ganz oben auf meiner Liste.

http://www.ritholtz.com
“Big Picture” Seite vom Barry Ritholtz, der durch treffsichere Kommentare mein Finanz- bzw. Wirtschaftsverständnis um Einiges erweitern konnte.

http://www.calculatedriskblog.com/
Diesen englischsprachigen Blog vom CR (leider jetzt ohne Tanta) besuche ich ebenfalls fast jeden Tag. Sehr professionell und in den dargestellten Meinungen unabhängig.

http://dshort.com/
Eine Sammlung nicht nur Wirtschaftsindikatoren, sauber grafisch dargestellt und regelmäßig upgedatet.

Und nicht zuletzt: Die Welt ohne Internet Multimedia war echt Käse:

http://fora.tv
Aus der Eigenwerbung: “FORA.TV helps intelligent, engaged audiences get smart.”

http://oyc.yale.edu/
Hier könnt Ihr ein bisschen Yale University schnuppern. Es ist schade, dass ich in meiner Jugend nicht diese Qualität studieren konnte.

http://www.charlierose.com/
Diese Interviews von Charlie sind schon legendär. Viele, viele Gäste aus Politik, Wirtschaft oder Entertainment.

Es gibt natürlich viele andere Webseiten, die interessant sind, aber…
…wir haben super Sommer in diesem Jahr ;-)

Kommentare

81 Antworten zu “Update: Das Internet ist eine große Bibliothek…”

  1. hsagra sagt:

    danke, sehr hilfreiche links, leider sind meine Seiten wohl weniger informativ, ich bewege mich wohl zu sehr im deutschsprachigen Raum – sonst würde ich meine Liste auch veröffentlichen, will mich aber nicht “blamieren”.

    • Damian sagt:

      Warum blamieren? Wenn Sie wüsten, wie stolz ich war, als ich mit der Zeit immer besser Deutsch verstanden habe.

      • Anveka sagt:

        Das ist jetzt der Zeitpunkt, bei dem ich spontan an die Wüsten dieser Welt denken musste , kleine Retourkutsche..;-)
        A propos Wüsten: ich habe heute 200 Stück Grains GS0CCQ investiert. Geplante Haltedauer mittelfristig, 3-6 Monate.
        Übrigens, vielleicht war Forrest Gump deswegen so erfolgreich, weil er die Dinge (wohl gezwungenermaßen) auf das Wesentliche reduziert hat. das gibt einen klaren Blick.
        Ich sitze immer noch auf meinen shorts bn4kk7. Ob ich wohl die Nullzone um 6090 mit einem Rücklauf nochmal erreiche, bevor der ko mit 6420 kommt? Ich werde es ohne wenn und aber riskieren. Meine längerfristige Prognose ist ja bekannt: Long!

        • TD sagt:

          Ich sehe ab morgen gespannt auf die anstehenden Unternehmenszahlen. Wenn die Deutsche Bank viel verdient hat, könnte es nicht so gut für Short aussehen. Ich sitze im Moment leider auch auf großen Verlusten.

          • Börsentiger sagt:

            Ich habe oft genug vor Short gewarnt!

            • Anveka sagt:

              Stimmt. Hat aber wohl nichts mit den kleinen Wellen zu tun….
              Mittelfristig stimme ich mit Ihrer Einschätzung überein. Beim Daytraden kann es aber schon mal passieren, dass man die Kraft einer Aufwärts-oder Abwärtsbewegung falsch einschätzt. Und dann kann es plötzlich eng werden. Wie heute. Mit dem KO von 6420 vor Augen. Und dann schlägt die Eitelkeit zu: Diesen Trade beende ich nicht mit Verlust! Dagegen sollte man angehen. Wenn sich morgen eine Schwäche zeigt, steige ich sofort mit begrenztem Verlust aus. Nicht jeder Trade kann mit Gewinn enden..

              • Börsentiger sagt:

                @anveka

                Nach meinen Indikatoren wird der DAX maximal bis zum Jahreshoch laufen. Dann ist er wirklich überhitzt und stürzt wieder ab. Man könnte also höhere KOs wahrscheinlich aussitzen.
                Ob das allerdings gesund für das Nervenkostüm ist, wage ich zu bezweifeln.

        • Damian sagt:

          Anveka, die Bemerkung über Forrest Gump war nicht wegen seines IQ. Waran ich denken müsste, war der Sprachstill mit der Benennung des Angesprochenen an der letzten Stelle.
          Der Film ist überigens einer der Besten, die ich jemals sah.

          Die Wüste ist manchmal besser, als die Stadt. Es lässt sich da schon mal den kleinen Prinzen treffen. ;-)

          Warum Börsentigen zumindest bis Mai 2011 ;-) bullisch ist habe ich verstanden. Warum sind Sie es?

        • anveka sagt:

          Aus der Praxis heraus: Long. Ich arbeite in einem großen Unernehmen, welches hauptsächlich Industriebetriebe ausrüstet. Wir laufen der Konjunktur immer etwas hinterher. Seit Februar/März war bei uns die Wende nach oben und das bedeutet, dass nahezu die gesamte Industrie wieder investiert. Und wenn die investieren, dann weil sie positiv in die Zukunft sehen. Bei uns ist mittlerweile auch der letzte Manager überzeugt, dass es aufwärts geht. Umsatz und vor Allem Auftragseingang bestätigen das.

          • Damian sagt:

            OK, danke, ist es aber nicht ein Nachlaufender Indikator, wenn “auch der letzte Manager überzeugt (ist), dass es aufwärts geht”?

            • anveka sagt:

              vielleicht schon, aber Auftragseingang lügt nicht. Unsere Projekte reichen bis zu einem Jahr oder länger in die Zukunft, daher ist es wohl auch kein Strohfeuer…

            • Damian sagt:

              Gut, dann warten wir es ab, wie lange es brennt :-)

          • GS sagt:

            Das viele Geld bei den Banken, die Konjunkturprogramme, das Frisieren von Bilanzen – all das kann seine Wirkung auch beim Wirtschaftswachstum hinterlassen.

            Aus diesem Grund sind auch Ökonomen wie Hankel davon überzeugt, dass eine Inflation angeschoben wurde.

            In der ersten Phase dieser eskalierenden Entwicklung ist es möglich, dass das als “Wirtschaftswachstum” angesehen wird, anstatt es mit Inflation zu beschreiben. Bis das Kind tatsächlich übereinstimmend “Inflation” genannt wird, könnte eine geraume Zeit vergehen.

            Sollte das passieren, verliert der Staat seine Handlungsfähigkeit, denn er wird vom Markt gezwungen, höhere Zinsen zu bezahlen, was er nicht leisten kann,

            Meine Freude über Wirtschaftswachstum hält sich deshalb in Grenzen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich seit einigen Jahren Edelmetalle halte, um das Moving Markets-Konto gegen Geldentwertung zu schützen.

            Kommt die Inflation in Gang, wäre es auch konsequent, Blue Chips zu kaufen. Der DAX hätte dann die Perspektive, in Richtung 10.000 Punkte und höher zu steigen. Mit einer solche Perspektive würde ich für das Moving Markets Depot zügig die Shorts auflösen und weitere Sachwerte kaufen.

            Sollte das passieren, wird der Bund Future unter Druck geraten. Das dürfte einer der besten Indikatoren dafür sein.

            Aber eine solche Perspektive ist nicht in Sicht, d.h. tendenziell dürfte der Bund Future in den nächsten Tagen/Wochen eher steigen als den Rückwärtsgang einzulegen. Das zeigt Moving Markets Analysesystem, http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=1235

            • john sagt:

              ich hab gelesen,das eine deflation viel wahrscheinlicher ist,was auch der kress-zyklus sagt(muss mich da mal kundig machen).regierungen und zentralbankeb bestimmter länder befürworten austerität und kapitulieren vor dem deflationären trend.bis vor kurzem konnte in den usa vor dem kongress keine ausweitung der arbeitlosenunterstützung durchgebracht werden.die massnahmen zur wirschaftsstimulierung sind völlig unzureichend,man wird sich mehr auf haushalteinschnitte konzentrieren.die haushaltkürzung soll in den nächsten jahren 5% betragen.im umfeld schwerer haushaltkürzungen in europa,erneuter krisenerscheinungen,hoher volatilität an den finanz-und währungsmärkten sowie einer neuen kreditklemme rückt eine erholung der us-wirtschaft und der exporte in weite ferne.die allgemeine kreditaufnahme fällt,obwohl die hypothekenzinsen auf einem historischen tief liegen.die situation am immo-markt ist ein weiteres zeichen der deflation.ein weiterer hinweis wäre der geldbestand mzm(money zero maturity),der hat sich in den letzten 12 monaten verringert,was in den letzten 50 jahren nur 6 mal der fall war.es ist kein zufall,das sie die 2008er kreditkrise(6 jahre vor 2014) aus technischer sicht gerade dann ereignete, als der 60-jahre kress-zyklus in seine hard down phase überging.diese phase(bis 2014) wird als stark deflationär definiert.
              trotzdem viel glück den langfristigen longies…..

  2. GS sagt:

    Die Linkliste oben enthält nur deutschsprachige Informationen.

    Wenn dazu etwas Wichtiges ergänzt werden könnte: Bitte gern.

  3. GS sagt:

    Edelmetalle:

    UniCredit trommelt für SILBER, erwartet einen Strukturwandel

    http://www.hypovereinsbank.de/media/pdf/rese_publ_coou_100726_d.pdf

    Wenn sich Banken eindecken, wäre das zumindest eine Erklärung dafür, dass der der Kapitalfluss-Indikator kräftig zulegte in den vergangenen Wochen:

    http://www.movingmarkets.de/charts/silber.htm

  4. GS sagt:

    Gelbes Forum nicht erreichbar: Einfaches technisches Problem oder gibt es andere Hintergründe – weiss zufällig jemand etwas …?

    • john sagt:

      meine kleine shortposition war heute mal gut 40 cent im plus,jetzt 10 cent im minus.denke immer noch das wieder eine korrektur bevorsteht,unterstützung gibts von godmode.die wahrscheinlichkeitsnote das der dow gegen 10 000 geht liegt bei 1.bei den letzten 1sen hat das immer geklappt.hab morgen vormittag zeit zum traden…..

  5. GS sagt:

    Zur Diskussion Investition / Spekulation gibt es ein interessantes konkretes Beispiel:

    http://www.fr-online.de/wirtschaft/hoehenflug-der-kakao-bohne/-/1472780/4507634/-/index.html

    Anthony Ward kauft sieben Prozent der Weltkakao-Ernte: Er sorgte über die Terminmärkte für günstige Einstiegskurse, um sich die Ware physisch ausliefern zu lassen.

    Mit dem investierten Geld ging er ein erhebliches wirtschaftliches Risiko ein: Er legte dafür eine Milliarde Euro auf den Tisch.

    Die Kakaoindustrie hat das bemerkt, aber nicht gehandelt. Anstatt sich ebenfalls günstige Einstiegspreise zu sichern, ging sie Short, um die Preise zu drücken. Jetzt besteht die Gefahr, dass sie zu deutlich höheren Preisen eindecken muss.

    Wer ist in diesem Beispiel der Spekulant, wer ist der Investor?

    Wer ist Unternehmer, wer leidet unter der Marktwirtschaft?

    Wer ist Täter, wer ist Opfer?

    Genau auf diese Frage spitzen sich die Berichte über Vorgänge an der Börse zu.

    • Börsentiger sagt:

      Der Fachausdruck dafür ist CORNER und das ist in der Geschichte noch nie gut ausgegangen. Die Preise steigen dann noch etwas, bis das Kartenhaus zusammenbricht. Die Gebrüder Hunt haben das einmal mit Silber versucht.
      Resultat: Totalpleite, Konkurs!!

      • GS sagt:

        Eben. Cornering ist gefährlich, auch sehr gut 2008ff beim Ölpreis zu sehen.

        Deshalb gibt es auch keinen Grund, dass sich die anderen Redaktionen darüber aufregen, dass sich jemand mit physischen nachwachsenden Rohstoffen eindeckt. Schließlich reguliert jede neue Ernte, dass der böse Spekulant auf die Nase fällt.

        Aber hier geht es auch um eine andere Sache: Die Süßwarenindustrie befürchtet, dass künftig die Renditen sinken.

        Schokolade war bisher immer ein gutes Geschäft:

        http://aktien.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=179650&PERIOD=7#chart

        Machtverhältnisse verschieben sich dadurch: So ist es denkbar, dass demnächst die Kakao-Einkäufer gegenüber den Produzenten in der schwächeren Position dastehen.

        Bisher dominierten sie den Markt, worunter die Kakao-Bauern jahrelang litten. Unter den schlechten Bedingungen und bei schlechten Verkaufspreisen war es schwer, die Kakaoplantagen zu pflegen und zu erhalten.

        Aufgrund dieses Schweinezyklusses und dank der Fairtrade-Organisationen geraten die Kakaofarmer zunehmend in eine bessere Position. So bleibt ihnen zu wünschen, dass die Kakaopreise noch viel höher steigen, sich verdopppeln und verdreifachen.

        Die Markttechnik für Kakaobohnen würde kräftige Kurssteigerungen erlauben:

        http://trendgedanken.de/?page_id=2503

        .

  6. Börsentiger sagt:

    Es ist so weit! Wie bereits vor längerer Zeit angekündigt, Gold bricht jetzt ein. Wenn die Unterstützung bei 1150 durchbrochen wird, na dann gute Nacht.

    • Anveka sagt:

      gekauft für ca. 670€/Unze, da schlafe ich ruhig. Gold ist zum Verbuddeln da. Keine Papiere, nichts gehebelt, nur gänzendes Metall.

      Kauf Dax Bull CG211N 1000 Stück zu 4,35. Muss ja schließlich die short Verluste einarbeiten…
      Da der erhoffte Rücksetzer ausgeblieben ist,sitze ich die shorts CG7UAA weiter aus. KO6400 könnte schon morgen gefährlich werden…

      • anveka sagt:

        Verabschiedung von 1000 Stck Short BN4KK7 zu 1,83 mit ordentlichem Verlust. Den KO wollte ich nicht abwarten.
        Der Goldanteil in meinem Portfolio ist schon recht hoch, sonst würde ich auch noch zukaufen.

        • john sagt:

          ich halte meine shorts weiter,sind nur noch 15 cent im minus.gehts heute abwärts,ziehts die asiaten morgen weit runter und wir könnten morgen nochmal schwach starten,in richtung 6000-6100.

          • Herbert sagt:

            Gold zeigt in meinen Tagesoszillatoren immer noch eine Wahrscheinlichkeit von 8:3 für weiter fallende Kurse. Mal schaun. Ich bin in der Datenaufnahme etwas gehandicappt, weil mein Rooter ausgefallen ist und ich nur einmal am Tag eine Stunde in einem Internetcafe mit meinem Laptop arbeite

            • Herbert sagt:

              In meinen fundamentalen, zins- und währungs- und sentimenttechnischen Indikatoren, die von den Oszillatoren völlig getrennt sind, steht Gold bei 3:3, ist also neutral.

              • john sagt:

                wird heute sicher nochmal an die tageshochs rangehen.short ist verkauft,neueinstieg am kurz unter tageshoch…
                der stresstest war die blanke showeinlage,allein wenn man bedenkt,das die banken mit unterschiedlichen standards bilanzieren.ausserdem frag ich mich ,warum ausgerechnet 6% al eigenkaptialquote zugrunde gelegt wurden.fakt ist auf jeden fall,das deutsche banken im europäischen vergleich das höchste risikokapital haben….

              • GS sagt:

                6 Prozent ….

                immer nur soviel, dass es nicht wehtut und in der Geschichtsschreibung erwähnt wird:

                “Trotz der amtlich verordneten Erhöhung der Eigenkapitalquoten setzte sich die Krise …. fort.”

                Deshalb heisst es auch bei der KfW:

                “Erstklassige Kreditqualität und Refinanzierungsstrategie bleiben Erfolgsfaktoren der Mittelaufnahme”

                http://www.innovations-report.de/html/berichte/wirtschaft_finanzen/kfw_geht_zuversicht_zweite_halbzeit_157637.html

                “Auch werden wir ausgewählte Verbriefungstransaktionen als Ankerinvestor unterstützen, um zur Wiederbelebung dieses Marktsegments und letztlich auch zur Verstetigung der Kreditversorgung insbesondere des Mittelstands und des Wohnungsbaus beizutragen”, sagte Bräunig.”

                Kann mir nicht vorstellen, dass die EK-Quote von unter 4 Prozent für die KfW auf Dauer ausreicht.

                Sie ist eine Kuh, die sich nur scheinbar unendlich melken lässt.

        • Damian sagt:

          Der Konsensus für US Q2 GDP, die Zahlen kommen am 30.07., liegt bei 2,5%. Der US Q1 GDP lag nach der 3. Revision bei plus 2,7%, wobei die “private inventories” den größten Anteil mit 1.88% hatten. Die Anpassung der Lagerbestände sollte im Wesentlichen im Mai abgeschlossen sein. Wenn also der consumerindexes.com recht behalten sollte, dann müssten die Q2 GDP Zahlen bei etwa Null kommen, was eine negative Überraschung wäre.
          Das OEX PutCallRatio war bereits gestern ziemlich hoch. Bin gespannt ob und wann Herberts roter Punk zuschlägt.

          • Herbert sagt:

            @ Damian

            Mein letzter “roter Punkt” kann nicht mehr “zuschlagen”. Er hat seine Schuldigkeit bereits getan, indem der Dax nach dem roten Punkt vom 14. 7. von 6211 auf 5914 fiel. Schöner Erfolg. Danach gab es leider kein Kaufsignal. Auch bei Börsentiger nicht, wenn ich das richtig sehe.

            Jetzt stehen SPX und Dax schon über dem Verkaufssignal vom 14. 7. Daher darf man nicht auf den roten Punkt warten, der vorübergehend zum Gewinn führte, sondern muss ein “ausgebliebens Signal” klassifizieren.

            @ Anveka. Glückwunsch! Heute schon wieder mehr als ein Abendessen in einem schönen Restaurant verdient. Da fällt mir ein: Who can does, who cannot teaches. Ich bin wohl zu “akademisch” und lehrhaft. Kann aber nicht über meinen Schatten springen. Daher muss ich selber kochen. Ist auch nicht schlecht, sagen alle meine Freunde. Um ein bißchen von Anvekas Intutitionen zu übernehmen, führe ich jetzt die “akademische” Regel ein: Prüfe immer dann den kurzfristigen Kauf/Verkauf, wenn die Kurrspitze sich im 30-minuten Chart mindestens zweimal um xyz Prozent vom GD 38 entfernt hat. Mit dem Fadenkreuz kann ich das zuverlässig rasch sehen und die % Distanzen vom GD in eine Excel Datei entragen. Das nimmt die Emotionen raus und fährt auf der Anvekaschiene. Mal schaun

            • Herbert sagt:

              Dem zufolge gab es eine erste Daxspitze (ich nehme den Future) um 10:10 bei 6232 und einem GD38 bei 6192= 0,7% . Deshalb ist eine zweite Daxspitze von 0,7 bis 1% über dem GD 38 bei ca. 6250-6260 wahrscheinlich. Denn der kurzfristige Trend ist aufwärts gerichtet. Dann küßt oder übersteigt der Dax mit einer zweiten Spitze von 0,7-1% das Vortagshoch. Wenn eine Umkehr kommen sollte, dann am ehesten nach einem solchen Ausbruch

              • Herbert sagt:

                Börsen machen nur nach Übertreibungen kehrt. Deshalb ist ein Warten auf den Bruch des TT kontraproduktiv. But anyway, who can does – and I’ll now stop teaching … :-) , obwohl ich nicht auf der Könnerseite stehe

                • Herbert sagt:

                  In den New Yorker Geldbewegungen ist die allergrößte denkbare Unsicherheit eingetreten. Jeder der 16 Indikatoren “erfolgreichen” Geldes steht auf neutral. Das signalisiert eine scharfe Bewegung voraus, bei er man leider nicht sagen kann, in welche Richtung sie geht. Leider also kein Signal. Aber dennoch ein Indiz, dass es kurzfristig scharf nach unten gehen dürfte: denn die 4 Indikatoren der KÄUfer von Rydex Fonds zeigen 3:0 hohen Optimismus. Weil diese Gruppe meist falsch liegt, tippe ich auf Korrektur nach kurzer Übertreibung nach oben.

                  Im übrigen zeigen nicht nur die Auftragseingänge von Anveka Zulieferfirma, sondern auch alle ähnlichen Daten einen stetigen Konjunkturaufschwung, Daher werde ich in die erwartete Korrektur hinein massiv kaufen,.

                  Unser “Kanarienvogel in der Kohlengrube” Ted Spread gibt weiter Kaufsignale

                  http://noir.bloomberg.com/apps/quote?ticker=.TEDSP:IND

                  Auch der Baltic Dry Index hat gedreht.
                  http://investmenttools.com/futures/bdi_baltic_dry_index.htm

                  Ich bin Agrarprdoukte long. Wegen des Baltic Dry gehe ich jezt auch im lev Kupfer ETC im nächsten kleinen Rücksetzer long

                  • Damian sagt:

                    Herbert, wenn Sie massiv long gehen möchten, kann ich Ihnen leider nicht viel Glück wünschen, weil ich dann massiv short sein werde. ;-)

                    Und zu den Auftragseingängen: Ich habe 2008 erlebt, wie schnell langfristige Bestellungen storniert wurden. Und das Witzige dabei war: dies lief ohne Stornokosten, weil man mit wichtigen Kunden beim nächsten Aufschwung mit dabei sein möchte.

                    • Herbert sagt:

                      @ Damian

                      Ich stütze mich ja nicht nur auf die Auftragseingänge. Glück wünsche ich Ihnen immer. Schade, dass das nicht gegenseitig ist :-) Im Gegensatz zu Ihnen glaube ich übrigens nicht an “MICH”. Vielmehr gilt: “I trade what I see”

                  • Börsentiger sagt:

                    @Herbert

                    Die Unsicherheit ist leicht zu verstehen. SPX, DOW und DAX haben bei mir in den letzten Tagen immer knapp bevor ein Verkaufssignal generiert wurde, wieder nach unten gedreht. Das Herumpendeln unterhalb des Überkauft-Bereiches ist natürlich nervend. Wenn es nicht bald entschlossen nach oben geht, dann rechne ich auch damit, dass einige kapitalstarke Adressen entnervt das Handtuch werfen und wir sehen endlich günstigere Einstiegskurse am unteren Ende (auf die ich auch schon längere Zeit warte).
                    Selbstverständlich muss man dann massiv long gehen.

    • GS sagt:

      Schöne hohe Umsätze heute. Das waren auch Panikverkäufe. Verbessert die Ausgangsbasis für den Einstieg.

      • Börsentiger sagt:

        Wenn (!) Gold nicht weiter absackt, könnten das durchaus schöne Einstiegskurse sein und es könnte noch einmal ev. im Herbst einen Anstieg bis ca.1350 geben. Ich werde mir den Markt jetzt genauer unter die Lupe nehmen. Hopp oder Drop, das ist die Frage!

        • Börsentiger sagt:

          Es ist so. Nach Überprüfung aller Indikatoren, Gold ist eine Einsstiegsgelegenheit. Ein weiteres Abtauchen ist weniger wahrscheinlich. Ich kaufe daher Gold und Goldminenaktien
          zu.

  7. GS sagt:

    “Schutzmacht Österreich”

    Das ist eine Vokabel, die im 21. Jahrhundert im Herzen Europas nicht mehr nötig sein dürfte, eigentlich.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100728_OTS0135/fpoe-neubauer-bundespraesident-fischer-und-aussenminister-spindelegger-muessen-endlich-schutzmachtroll-gegenueber-suedtirol-wahrnehmen

    Auch die Aktivitäten der Südtiroler Freiheit wirken deplatziert.

    http://www.suedtiroler-freiheit.com

    Es ist kaum vorstellbar, dass in Südtirol/Bozen ein Bürgerkrieg wegen Schildern ausbricht. Aber angesichts der Ereignisse um Griechenlandhilfen & Co darf mit vielerlei abenteuerlichen Ereignissen gerechnet werden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Südtirol

  8. Börsentiger sagt:

    Lieber Herr Schmidt,

    das ist eine Presseaussendung der FPÖ und damit ungefähr so wichtig, wie wenn ein Sack Reis in China umfällt.

    • Anonymous sagt:

      Heute ist wieder einer jener Tage, wo nach Börsenschluss in Europa die Indizes durch US Aktivitäten nach oben gekauft werden könnten. Alle Indizes verbeißen sich an starken Widerständen. Daher hochspekulatives Verstärken des Long Engagements durch Kauf 1000 Stück CG5D9X zu 1,79.

      • Anveka sagt:

        Sorry, das war ich, nicht anonymous.

      • MP sagt:

        >> nach oben gekauft werden könnten

        das ist in der Tat spekulativ; der Chart sagt seit heute Mittag: short.

        • GS sagt:

          Der DAX ist nach dem Fast-Ausbruch nach oben am 27.07.und dem gescheiterten “hanging man” am 26.07. etwas irre.

          Es laufen seit gestern verschiedene Marktsegmente innerhalb des DAX gegeneinander.

          Die wenigen Konstanten im dem Wirrwarr sind über Monate hinweg unter anderem:

          1. der hohe Bund Future, der keine Anzeigen von Schwäche zeigt und dessen Indikatoren sogar eine Aufwärtsbewegung erlauben würden
          http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=1235

          2. das schwache durchschnittliche Ordervolumen, dass eine begrenzte Aufnahmefähigkeit des Marktes und Zurückhaltung der Profis anzeigt
          http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=857

          3. A/D-Linie
          http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=850

          4. Beta Faktor Indikatoren
          http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=1161

          5. CMI S/R-Ratio
          http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=1156

          Deshalb habe ich auch den Verdacht, dass der DAX fallen dürfte.

          Aber wenn jetzt diverse Rohstoffe nach oben davonlaufen, z.B. Mais und Weizen

          http://futuresource.quote.com/charts/charts.jsp?s=EMA%20X0-ENC

          http://futuresource.quote.com/charts/charts.jsp?s=T%20F1-ENC

          – fossile Rohstoffe bleiben ja zum Glück noch ruhig –

          beginnen die Inflationsglöckchen sofort wieder minimal stärker zu klingeln …

          Ob mit dem Klimawandel und steigenden Lebensmittelpreisen auch gleichzeitig höhere Gewinne bei DAX-Unternehmen zu erwarten sind, würde ich wie 2007 und 2008 bezweifeln.

          rätsel, rätsel …

          • MP sagt:

            “Der DAX ist nach dem Fast-Ausbruch nach oben am 27.07. und dem gescheiterten “hanging man” am 26.07. etwas irre.”

            ich finde es jetzt nicht so “irre” … unterhalb des heutigen Tageshoch gilt die Short-Theorie, die unterhalb des heutigen Tagestief (morgen) ihre Bestätigung findet.

            von daher, Tradingidee: enter short unterhalb des heutigen Tagestiefs, SL heutiges Tageshoch +10 Punkte (1). Ziel zunächst 5900 -> 5800 -> …

            Grüsse, MP

            (1) NIE exakt am rechnerischen SL die Order parkieren – Wegelagerer lauern überall! Von daher beispielsweise 6270 – wenn er da durch ist, macht er vermutlich wirklich noch mehr.

            • john sagt:

              ist wieder short-time,ran an die kartoffeln…..rechne morgen mit einem rücklauf unter 6100….

            • GS sagt:

              Es gibt natürlich immer reichlich Argumente, weshalb der Markt nicht irre ist und völlig nachvollziehbar seine Linien geht.

              So kann z.B. ein KGV von aktuell 14,3 ein fairer Preis sein, wenn man die passenden Argumente aneinander kettet.

              Das “Irre”, das ich meine ist, dass sich monatelang die Marktteilnehmer verabschiedeten, sich die Flucht in Richtung Sicherheit verschärft, ganz so, als ob der Markt morgen zusammenkrachen würde – und der DAX pendelt immer noch auf hohem Niveau seitwärts.

              Das “Irre” ist auch, dass die Fachwelt über den “Stresstest” der Banken schmunzelt, aber trotzdem ernstgenommen wird.

              Das alles passt auch zum Mikrokosmos in Duisburg, wo all die unterschiedlichen Aspekte von Politik und Gesellschaft gespiegelt werden.

              Dort zeigt sich die hässliche Fratze der Symbiose von Politik + Wirtschaft.

              Gehen Sie davon aus, dass gewisse Maßnahmen für die Stadt Duisburg genauso wichtig waren, wie diverse Hilfen für die Finanzwelt.

              Wenn Sie das, was in Duisburg passierte, auf die Börse übertragen, dürften Sie keinen Augenblick mehr über mögliche Long-Investments oder Blue Chip-Aktienkäufe nachdenken.

              • MP sagt:

                @GS, mit “nicht irre” meinte ich, dass ich es mir längst abgewöhnt habe, mir über das Marktverhalten eine Meinung zu machen oder es gar rational erklären zu wollen. Es funktioniert einfach nicht.

                Von daher graut es mir vor der allgegenwärtigen Medienberichterstattung: “der Markt stieg/fiel WEIL …” – einfach grauenhaft. Und wenn diesen Schreiberlingen gar nichts mehr einfällt, dann muss die Variante mit den “Vorlagen aus USA” heran.

                Von daher verfolge ich nur den Chart.

              • john sagt:

                das drama der loveparade wird das sterben duisburgs noch beschleunigen.jeder 5te duisburger zieht weg,theater werden geschlossen,museen und schwimmbäder,wie auch grundschulen.kleingartenanlagen verkommen,zuschüsse für sportvereine werden gestrichen.personalabbau bei lehrern,feuerwehr,polizei ist geplant.jeden tag stirbt die stadt mehr.sie hat 2,75mrd.euro schulden,493 000 einwohner und nur 157 000 haben einen sozialversicherungspflichtigen job.die stadt muss sich ihren haushaltr von der landesregierung genehmigen lassen,da sie handlungsunfähig ist.mit der lovparade wollte man das image aufbessern.ist sinngemäss aus der bildzeitung

              • MP sagt:

                das letzte Highlight von Duisburg war Schimanksy … will aber nicht zynisch sein.

                Imgrunde ist dieser Fall eine Fortsetzung der Normalität: es wird solange getrickst, ausgepresst, gespart, optimiert, betrogen … bis irgendwann etwas passiert. Dann ist die übliche Fassungslosigkeit mit Schuldigensuche angesagt, dann wächst Gras drüber und schließlich wird es durch ein neues Thema abgelöst. Von daher ist es genauso gut möglich, dass auch in D mal ein AKW hochgeht. Diese Öl-Geschichte vor den USA lief doch genau so ab. Jetzt kommen Stimmen hervor, die belegen, dass man durchaus wusste, dass es gefährlich war … wie auch in Duisburg. Es ist immer dasselbe. Wie an der Börse. Es wird übertrieben, bis es kracht, dann wieder zusammengekehrt und Spiel geht von neuem los.

              • john sagt:

                ausserdem war noch zu lesen,das pensionszahlungen bis 2020 wohl um 60%steigen.duisburg mit seiner aus dem ruder gelaufenen lovparade ist synonym für die verzweiflungstaten unserer regierung,in europa und den usa.vielleicht geht manches gut,in duisburg hätte es auch nicht zum tumult kommen müssen,aber das risiko ist immer da.
                der daxstand wie er jetzt ist,lädt direkt zum schmunzeln ein,wenn man mal tiefer in die materie schaut.deshalb fass ich nie longs an,wenn ich das nicht unmittelbar überwachen kann.hier steht einfach vieles kopf und wirklich dagegen getan wird nichts.nur kopflose entscheidungen,die hoffentlich solange vorhalten bis einem eine erneute kopflose entscheidung einfällt.
                man sieht seinem eigenen untergang zu.
                das ganze beamtentum hätte man längst kippen müssen.wieso zahlen die NIX ein und bekommen MEHR als jemand der sein geld normal verdient hat????wenn genug geld da wäre,wäre das ein bisschen akzeptabel,aber so????ebenso unverschämt ist,das wohl 2 millionen menschen für unter 6 euro pro stunde arbeiten müssen,das ist arm für einen fortschrittlichen staat im jahr 2010.dabei denk ich noch gar nicht daran,das diese geringverdiener später im rentenalter ebenfalls vom staat untertsützung brauchen.das system muss früher oder später kollabieren oder es wird dazu gezwungen….ich werde das mit meinen 45 jahren noch erleben,schätze ich mal

              • GS sagt:

                Ist klar. Chartreading ist effektiv.

                Als neugieriger Mensch, auf der Suche nach dem Sinn des Großen und Ganzen und Kleinen, interessiert mich nunmal sehr, was offensichtlich ist und “zwischen den Zeilen” gesagt wird.

                Dieses Puzzle zusammenzusetzen, führt zu neuen Erkenntnissen. So entsteht der Weg, der zum Ziel des Investierens führt.

      • Anveka sagt:

        Soeben Verkauf zu 2,20. Mit Long Geld zu verdienen macht deutlich mehr Spass als mit Short welches zu verlieren ;-)

        • Anveka sagt:

          @Herbert
          Ich bin immer noch long investiert mit KO5800, da habe ich erst mal keine Bedenken. Es sieht jetzt tatsächlich nach dem Beginn einer kleinen Korrektur nach unten aus. da möchte man natürlich auch gerne dabei sein. Welche Korrektur erwarten Sie? bis unterhalb 6000 oder Stop der Korrektur in der Gegend von 6040-50?

          • MP sagt:

            @Anevka

            • MP sagt:

              @Anevka

              bin zwar nicht gefragt worden, aber sage trotzdem was ;-)

              aus meiner Sicht ist das ein Swing-Down, also kann schon eine größere Geschichte mit ein paar hundert Punkten werden. 5800 würden nicht wirklich überraschen. Das steht aber erstmal in den Sternen. Jetzt brauchen wir für einen Short-Antrieb erstmal was unter 6140 …

          • Herbert sagt:

            @ Anveka

            Ich mache niemals und kann niemals eine Vorausschätzung machen, bis wohin es geht. Wenn die Prognose einer “Kauf- oder VerkaUFSzone” aufzugehen scheint, dann Gewinne laufen lassen. Jetzt war das intraday eine klare Umkehr. Und auf Tage meine Ansage nach Süden:

            http://trendgedanken.de/?p=2785

            Bin zufrieden, dass der Dax Future bei 6250 noch einmal – wie vermutet – das Tageshoch von heute morgen angetippt hat und dann umdrehte. Das mit den %Spitzen weg vom GD scheint also zu funktionieren. Short Signal bereits um 16:00 durch die Umkehrkerze und nicht erst bei Unterschreiten des TT. Damit sicherer SL möglich

    • GS sagt:

      Hoffen wirs.

      • Anveka sagt:

        @GS
        Ich hatte vorhin einen ziemlich langen Text zum Thema sinnvolles Investment aus Spekulationsgewinn abgegeben. Der Text ist leider weg?! Ich bin verdammt schreibfaul, daher nochmals in aller Kürze:
        Ich spende 100,- an Uria ev (Uria.de), wie versprochen.
        Eine einmalige Sache. Ich wurde nach einem TV Beitrag neugierig und habs mir persönlich angesehen. Ich bin überzeugt.
        Ein Bauer hat einen langjährigen Kampf gegen die Bürokratie gewonnen und schlachtet seine Rinder kurz und schmerzlos auf der Weide. Ohne Transport. Die Rinderherde ist auch etwas ganz Besonderes. Und der Verein engagiert sich für eine Verbreitung der Ideen. Klasse!

  9. MP sagt:

    so macht das Spass … ich melde mich wieder, wenn der Swing auf long dreht!

  10. Anveka sagt:

    Übrigens, ich bin noch eine Information schuldig. Die bei der letzten Glücksträhne versprochene sinnvolle Investition sieht wie folgt aus:
    Ich werde 100,- an den Verein URIA eV (uria.de) spenden. Nachdem ich darüber einen Fernsehbeitrag gesehen hatte, wurde ich neugierig und war letztes Wochenende da und bin begeistert. Da kämpft ein Bauer 10 Jahre lang gegen alle Bürokraten dafür, dass er seine Rinder auf eine schonende Art und Weise auf der Weide schlachten darf– und gewinnt!
    Und nicht genug: er tut auch alles dafür, dass sich seine Erkenntnisse in der Öffentlichkeit und in der Politik verbreiten und passende Gerätschaften entwickelt werden.
    Ich esse gerne Fleisch, aber Fleisch von solchen Rindern deutlich lieber. Das ist deutlich mehr als Bio. Die werden nicht halb lebendig mit der Kettensäge zerteilt und vorher durch halb Europa transportiert. Und: Sie leben im quasi natürlichen Herdenverband, die Kälber bleiben 2 Jahre bei der Mutter und die Bullen haben eine klare Hirarchie und laufen lammfromm auf der Weide herum. Das habe ich noch nie gesehen.

    • john sagt:

      das klingt nicht nach aufschwung.nach meldung des informationsdienstes creditreform sind pleiten von mittelständlern im ersten halbjahr stark angestiegen.viele sind ausserdem finanziell angeschlagen,ihre kapitalreserven erschöpft und die kreditvergabe erlahmt.ein schöner aufschwung…..

      • Börsentiger sagt:

        @John

        Jede Information, die irgendwo bekannt gegeben wird, ist bereits in den Kursen von Aktien und Indizes enthalten. Das beinhaltet auch Emotionen, Konjunkturdaten, Unternehmensmeldungen bis hin zu zukünftigen Erwartungen. Auch kommende Risiken, wie Erdbeben, Bankenzusammenbrüche, Währungsreformen sind mit einem Wahrscheinlichkeitsfaktor von den Märkten diskontiert. Es ist eine reine Illusion zu glauben, dass irgendwelche Nachrichten, die man irgendwo aufschnappt, zukünftige Kurse beeinflussen! Das ist eine völlige Überschätzung der eigenen Beurteilungsmöglichkeiten, der leider sehr viele Menschen unterliegen.

        • cues sagt:

          @ Börsentiger:
          Wie war das denn bei der fast global wütenden Immobilienblase, welche durchaus für viele Bankenpleiten von Bedeutung war. Diese wurde täglich über mehrere Jahre in den Medien, Foren und Nachrichten durchgespielt.
          Ob diese bei Dax 8000 in den Kursen enthalten war?

          • Börsentiger sagt:

            @cues

            Selbstverständlich war die Immobilienblase auch in den Kursen enthalten aber die wahre Tragweite wurde erst im Herbst 2008 erkannt. Das liegt darin begründet, da Informationen über das wahre Ausmaß zurückgehalten wurden. Das ist etwa vergleichbar mit dem Problemstaat Iran. Es ist bekannt, dass es eine gewisse Gefahr für Eskalationen gibt. Bei einem Angriff der Israelis oder Amerikaner auf den Iran, gäbe es mit Sicherheit einen Kursrutsch.
            Das Problem bleibt die Überschätzung der eigenen Einschätzungsfähigkeit der Zukunft. Man muss davon ausgehen, dass das in den Kursen enthaltene Wissen, stets besser ist als die eigene Sicht der Zukunft. Daher ist es sinnvoller, man hält sich an die Charttechnik und Indikatoren und nicht an Unlustgefühle über die derzeitige Wirtschaftspolitik.

            • GS sagt:

              Wirtschaftspolitik ist sehr wichtig für die Entwicklung der Märkte. Deshalb werden von den Unternehmen Heerscharen von Lobbyisten und Anwälten in Richtung Berlin und Brüssel entsandt.

              Deshalb war die Entscheidungsfindung, ab 2001/2002/2003 den Verbriefungsmarkt herzustellen, eine äußerst wichtige Information. Sie trug entscheidend zur Hausse bei.

              Deshalb gab es Mitte 2006 bei DAX 5.000 massive Käufe im Bereich der Trendsetter:

              28.07.2006
              http://trendgedanken.de/?p=991

              24.11.2006
              http://trendgedanken.de/?p=2086

              Insofern ist es wichtig, Charts, Indikatoren mit der Nachrichtenlage und den Dingen “zwischen den Zeilen” in Übereinstimmung zu bringen.

        • john sagt:

          @börsentiger: mit den informationen,da werden sie schon recht haben.es gibt sicher eine ganze menge leute,die diese infos vor uns bekommen und schon reagieren,bevor wir diese info erhalten.wer genug beziehungen hat bekommt JEDE information.nur wenn ich mehr schlechte als gute lese und man den guten mitunter keinen rechten glauben schenken kann,dann kann ich mir eben gut vorstellen,das bei den nächsten nachrichten die wahrscheinlichkeit für eine talfahrt oder eben einen anstieg vehement steigen.kann auch tage oder wochen dauern,ich nehm dann schon mal scheine mit 1000 punkten abstand und lass sie ohne sl laufen,mit kleineren positionen versuche ich dann ausserdem kleinere bewegungen mitzunehmen und so eine schieflage auszugleichen.

          • john sagt:

            vielleicht sehen wir ja wirklich 2016 den dow bei 1000 punkten,wie robert prechter das für möglich hält,der einen super-bärenzyklus voraussagt….

  11. cues sagt:

    @: Herbert: Das Trading mit 200€ Einsatz und großem Hebel praktiziere ich ähnlich, m.E. besser als Papiertrading. Ich warte auf den Downmove bis 6070, dann versuche ich mit kurzem Stop Long!

  12. Anveka sagt:

    Kauf 1000 Stck bull CG5D9X zu 1,34. geplante Haltedauer: extrem Kurzfrist

  13. Börsentiger sagt:

    Am 28.07.10 habe ich geschrieben: Gold ist eine Einstiegsgelegenheit. Die bei einem Kurs von 1162 gekauften CFDs werden nun jetzt bei 1176,80 wieder verkauft.

  14. Damian sagt:

    OK, dann werden wir sehen, wer von uns beiden eine Brille braucht ;-)
    Auf welche Sicht möchten Sie long gehen? Sollte es bis 28.05.2011 sein, dann würde ich auch mit Ihnen gerne wetten. :-)

  15. Herbert sagt:

    @ Damian
    Da ich “I trade what I see” mache, kann ich immer nur auf Sicht von 1,2,3 Wochen handeln. Das reicht mir. Ich bin ja kein Supermann, der den Trend fürs Jahr oder das nächste voraussagen kann.

  16. Damian sagt:

    Aaa, dann wünsche ich Ihnen doch viel Glück. ;-)
    Auf die Sicht von ein paar Wochen haben ich nie eine Ahnung wohin es wirklich geht. Deswegen lese ich Ihre Beiträge so gerne.