Perspektiven zur Finanzkrise

Hier finden Sie zwei Sichtweisen auf die aktuelle Situation: 1. Jörg Asmussen, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/01/19/dlf_20120119_0717_e7220236.mp3 2. Heinz Kruse, Vortragender bei Occupy Hannover, ehem. Wirtschaftsdezerment der Stadt Hannover 1. Teil http://youtu.be/A4aXRTE_NGw 2. Teil http://youtu.be/fp53FPdaTE8  Read More →

Quartalsupdates Jan – März 2012

Auf Wiedersehen 2011, Willkommen 2012 – Neues Jahr, alte Probleme? Hoffentlich wird es nicht so, dass wir feststellen, das Beste am Börsenjahr 2011 war, dass es besser war als das Börsenjahr 2012. Im Moment ist die Marktlage so abhängig von der Politik wie selten zuvor. Früher habe ich etwa 80 Prozent meiner Überlegungen für die Prognose aus der Wirtschaft geholt und 20 Prozent aus der Politik. Heute ist das Verhältnis genau umgekehrt. Fundamentale Faktoren wie etwa das KGV hat gegenüber dem Einfluss der Politik nur noch eine untergeordnete Rolle. 2012: Alles zu niedrig: Wachstum, Rendite und Inflation. Kommt die Schuldenkrise in Japan und USA in den Focus der Anleger? Steigen jetzt... [Lesen Sie weiter...]

Vorbote der Inflation: Umsatzsprung im Einzelhandel

Inflation sieht zu Beginn aus wie Wirtschaftswachstum. Dazu passt die jüngste Nachricht aus dem Einzelhandel: http://www.welt.de/wirtschaft/article13799392/Einzelhaendler-mit-staerkstem-Umsatzplus-seit-1994.html 2011 gab es den größten Umsatzsprung nach der Wiedervereinigung. Das ist ein Baustein für Inflationsszenarien nach Wilhelm Hankel. http://www.dr-hankel.de/2010/05/07/verfassungsklage-gegen-die-griechenlandhilfe-presseerklarung/ Die Deflationsszenarien von Fredmund Malik erhalten einen Dämpfer. http://blog.malik-management.com/2011/09/nochmals-die-wichtigsten-krisen-eckwerte Auf den Deutschen Aktienindex übertragen bedeutet das: Die Aufwärtsbewegung dürfte mittel- bis langfristig... [Lesen Sie weiter...]

Moving Markets Depot: Mit HeidelbergCement ins neue Jahr

Ein neues Engagement für das Moving Markets Depot: Kauf 50 Aktien HeidelCement WKN 604700, letzter Kurs 31,58 EUR. Anhand der Indikatoren, die ich für die Dienste Moving Markets und Sojakomplex berechne, zeichnet sich ab, dass Geldbewegungen in Richtung Sachwerte in Gang kommen. Aufgrund der Veränderungen im Finanzsystem könnte das der Beginn einer inflationären Entwicklung sein. Inflation ist angesichts der Herausforderungen zunächst sozialverträglich: Der Teufelskreis einer Rezessions- und Deflationsspirale wird vermieden, Geldmittel stehen für vielerlei Zwecke zur Verfügung. Mit dieser Strategie könnten die Regierungen sogar die nächsten Wahlen gewinnen. Dass anschließend die Zahlungsunfähigkeit... [Lesen Sie weiter...]

Strategieupdate – Gedanken zur Schuldenkrise in der EU

Datei: Strategieupdate – Gedanken zur EU-Schuldenkrise Das Ergebnis des EU-Gipfels zur Schuldenkrise hat als Ursache mangelnde Haushaltsdisziplin festgestellt. Eine Änderung der EU-Verträge ist an Großbritannien gescheitert. Deshalb haben die Euro-Staaten vereinbart, die finanzielle Disziplin durch einen zwischenstaatlichen Vertrag zu stärken. EU-Länder ohne Euro außer Großbritannien wollen ebenfalls mitmachen. Großbritannien hat seine Zustimmung zu den Beschlüssen verweigert. Der Graben zwischen London und Brüssel wird tiefer. Es würde mich nicht wundern, wenn Großbritannien wahrscheinlich aus der EU austreten würde. Nachfolgend die wichtigsten Beschlüsse des EU-Gipfels: a)... [Lesen Sie weiter...]

Mutig, Das Handelsblatt titelt: Der stille Putsch des Technokraten-Kartells

Ja, die Gefahr ist real, dass an den Bürgern vorbeiregiert wird und uns zunehmend die Entscheidungen aus der Hand genommen werden. Die Finanzkrise ist eine Gefahr für den Föderalismus in Deutschland und die Demokratie in Europa. Zum Handelblatt-Bericht Hier, bei den Trendgedanken zum Finanzkollaps wurde das in der Vergangenheit thematisiert: * Bericht vom 10.09.2009: Preise bilden sich nach Angebot und Nachfrage Überall dort, wo sich der Staat mit seinen Möglichkeiten in den Vordergrund drängt und interessengesteuerte Entscheidungen trifft, kommt es regelmäßig zu Fehlentwicklungen mit schwerwiegenden Folgen. Ein schlanker Staat mit vielen frei handelnden Individuen und Insitutionen ist... [Lesen Sie weiter...]

Trend Gedanken zum Finanzkollaps

Hinter die Kulissen geschaut: Börsenindikatoren durchleuchten die Nachrichtenticker Liebe Besucher der Trend Gedanken-Seite, eine wachsende Zahl von Menschen distanziert sich von den Regierungen und den Ereignissen an den Finanzmärkten. Das ist nachvollziehbar, denn die bis 2007 bekannten Zusammenhänge zerbröseln seit vier Jahren täglich ein Stück weiter. Die Interventionen der Staaten an den Märkten und die jahrzehntelang aufgebauten Schieflagen führten zu einem irrationalen Verhalten der Entscheidungsträger. Bewertungen und Erkenntnisse mit herkömmlichen Maßstäben funktionieren nicht mehr. Seit 2007 spielen die Regierungen höchstselbst mit den Stimmungen an den Märkten. Börsen... [Lesen Sie weiter...]

Update Finanzkrise Stand November 2011

PDF-Datei: Update Finanzkrise Stand November 2011 Der EU-Gipfel am Mittwoch den 26.10.2011 und seine (vorläufigen) Ergebnisse sind es wert diese einmal genauer zu betrachten. Aber vorweg, ein entscheidendes Thema wurde ausgespart – das Wachstum. Zwei Probleme bleiben damit ungelöst. Das Fehlen einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik und die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. Der Jahrhundertgipfel wegen der EU-Schuldenkrise hat folgende Ergebnisse gebracht: 1. Bankenrekapitalisierung Die direkte Rekapitalisierung privater Banken erfolgt aus verschiedenen Quellen. Schon wieder stecken die europäischen Banken wie 2008 in einer Solvenzkrise. Wahrscheinlich werden die... [Lesen Sie weiter...]

Strategieupdate Bärenmärkte

Die großen Indizies haben es nicht geschafft, sich mit einem Befreiungsschlag (Anstieg über 6000 DAX-Punkte) aus der noch intakten Korrektur zu befreien. Und so besteht die unangenehme Situation weiter, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden. Die hohe Vola (implizite Vola) ist für institutionelle Anleger noch zu groß, so dass sie sich in Zurückhaltung üben. In den nächsten Wochen dürfte sich herauskristallisieren, welcher Zyklus in den nächsten Monaten die Richtung vorgibt. Orientiert sich die Börse am Regierungszyklus (Wahlzyklus) oder Jahrzehnt-zyklus. Eine Entscheidung dürfte im Oktober fallen. Wegen der Schuldenkrise und der drohenden Rezessionsgefahr wird dem Jahrzehntzyklus... [Lesen Sie weiter...]

Quartalsupdates Oktober – Dezember 2011

Zu Beginn des Jahres 2011 zeichnete ich im Quartalsupdates Aktien Teil II Januar- März 2011 ein positives Bild für den DAX. Es wurde ein steigender Aktienmarkt seit dem Tief im März 2009 erwartet. 8000 Punkte im DAX für 2011 wurden für möglich gehalten. Erreicht wurden nur 7600 Punkte im DAX. Die Underperformance der Banken und Versorger hat verhindert, dass das DAX-Ziel von 8000 Punkten erreicht wurde. Dann wurden im Laufe des Jahres 2011 Risse im Bullenmarkt Szenario sichtbar. In den Strategieupdates vom April ( http://trendgedanken.de/?p=2970 ) und Juni ( http://trendgedanken.de/?p=2984 ) wurde über die Divergenzen berichtet. Die Folge war der Ausstieg aus dem Aktienmarkt am 19.06.2011. Die... [Lesen Sie weiter...]

Zwischen Pest und Cholera: Aktienmärkte warten auf die Eurobond-Entscheidung

Es ist egal, wie sich die Regierung entscheidet. Sie dürfte scheitern. Das wirtschaftliche Umfeld, die fortgesetzte US-Finanzkrise, die sich anbahnenden Staatskrisen in Deutschland und den EU-Ländern sorgen dafür, dass Kapital für Investitionen in die Aktienmärkte fehlt. Gleichzeitig ist reichlich Geld vorhanden. Es fließt in Richtung deutscher Staatsanleihen, weil Sicherheit wichtiger ist als Renditeüberlegungen. Das geschieht seit Monaten in einem ungewöhnlichem Ausmaß und versetzt den deutschen Finanzminister in eine komfortable Situation: Er kann sich billig verschulden. Weil er mit seinen Beratern der Meinung ist, dass das auf Dauer so bleibt, bringt er den deutschen Staatshaushalt... [Lesen Sie weiter...]

Sachwerte und nachhaltige Geschäftsmodelle bevozugt

Die Wahl in Berlin und zuvor auch die Kommunalwahl in Niedersachsen sind die Indikatoren für den beschleunigten Wandel der Gesellschaft – bis hin zur Bedeutungslosigkeit einer etablierten “Wirtschaftspartei”, die FDP, und dem Erstarken alternativer Kräfte, die “Grünen Piraten” (Grüne- und Piratenpartei). Der Börse dürfte die Entwicklung zunächst nicht schaden, weil SPD / Grüne in Finanzkreisen gut vernetzt sind, wie die Entscheidungen in den Krisen 1998 und 2001 – 2003 beweisen. Beide Parteien folgen den Wachstumsargumenten der Wirtschaftsentwicklung. Weil sie zusätzlich soziale Komponenten betonen, erscheint es denkbar, dass die Mittelzuflüsse in... [Lesen Sie weiter...]

Sachwerte kaufen für den Schutz vor Geldentwertung

Der Weltbank-Chef Zoellick warnt vor einer weltweiten Krise. Es lassen sich seine Thesen interpretieren, warum er das jetzt sagt und wie sein Statement und die Überschriften in den Nachrichtenticker einzustufen sind. Mein Szenario zur Verwaltung des Moving Markets Depots ist: * Es fand in den vergangenen Wochen ein Ausverkauf statt, der die Aktienmärkte aus technischer Sicht bereinigte. * Es fehlen praktisch nur noch die professionellen Vermögensverwalter, die zu ermäßigten Preisen einsammeln. * Die Weltbank liefert keine neuen Informationen. * Regierungen und Notenbanken erhalten mit dem Statement der Weltbank die Legitimation für “überraschende” Entscheidungen. * Es erscheint... [Lesen Sie weiter...]

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