Der Atomausstieg wird teuer

Die Wahl der Grünen in Baden Württemberg ist eine konsequente Folge aus den Ereignissen der vergangenen Jahre. Außerdem beflügelte die Partei die Chance, dass Atomkraftwerke zeitnah abgeschaltet werden.

Es ist richtig, einen schnellen Ausstieg aus der gefährlichen Energieproduktion zu fordern. Auch wird die Energiewende gefördert, indem die persönliche Stromversorgung auf Ökostrom umgestellt wird.

Aber die Energiewende ist nur machbar, indem

1. die alternative Energieversorgung, massiv ausgebaut wird, z.B. mit Blockheizkraftwerken und zertifizierten Brennstoffen oder  mit regionalerWindenergie

2. ein an Nachhaltigkeit orientierter Konsum stattfindet, der mit einer regionalen Industrieproduktion die Energieverbräuche reduziert.

3. eine Revolution der Genügsamkeit stattfindet.

Es wird eine erhebliche Anstrengung sein, die Ziele zu erreichen: Auf Atomenergie zu verzichten, dürfte tiefe Bremsspuren in den Bilanzen der Industrie hinterlassen. Hier sehen Sie, wie träge in der Vergangenheit der Ausbau der erneuerbaren Energie stattfand:

Daten von 2004 (Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen), bezogen auf die Bruttostromerzeugung in Deutschland:

Wasser 3,2 Prozent
Braunkohle 25,7 Prozent
Sonne 0,1 Prozent
Steinkohle 22,9 Prozent
Atom 27,2 Prozent
Biomasse 1,4 Prozent
Wind 4,1 Prozent

Nach sechs Jahren haben sich die Zahlen nur etwas verschoben.

Daten von 2010

Wasser 3,2 Prozent
Braunkohle 23,7 Prozent
Sonne 1,9 Prozent
Steinkohle 18,7 Prozent
Atom 22,6 Prozent
Biomasse 4,6 Prozent
Wind 5,9 Prozent

Für die Energiewende müsste es eine drastische Beschleunigung des Ausbaus alternativer Energieanlagen geben.

Hohe Energiepreise führen flächendeckende Elektromobilität aufs Abstellgleis

Deutscher Strom war ein Exportschlager. Bisher belieferte Länder dürften dadurch – wie in Deutschland zu erwarten – Preiserhöhungen erleben. Das hemmt die Wettbewerbsfähigkeit und dürfte knapp kalkulierte Produktionsanlagen unwirtschaftlich machen.

Es erscheint unrealistisch, dass aufgrund des Atomausstiegs und der Peak Oil-Entwicklungen die Energiepreise niedrig bleiben. Statt dessen dürfte es immer wieder Angebotseinbrüche von Energie geben, die die Verbräuche über den Geldbeutel auf dem “natürlichen” Weg reduzieren.

Höhere Preise des knappen Ökostroms dürften außerdem die Träume von der flächendeckenden Elektromobilität um weitere Dekaden in die Zukunft verschieben. Ohnehin hätte diese Technologie in eine Ressourcen-Sackgasse geführt.

Eine schrumpfende Wirtschaft ist systemgefährdend 

Ein Umsteuern ist in der gesamten Gesellschaft erforderlich – und das thematisieren die hochrangigen Atomausstieg-Forderer derzeit nicht. Sie würden  sich damit umbeliebt machen: Wirtschaft und Gesellschaft dürften ablehnend reagieren, wenn die Folgen der Energieknappheit sichtbar werden.

Dabei wäre freiwilliger Verzicht in vielen Lebensbereichen die schnellste Lösung. Er würde jedoch zu einer Rezession führen, weil Unternehmen auf eine Implosion der Nachfrage nicht eingestellt sind. Würde sich Deutschland im “Verzicht” üben, würde das die Wirtschaft schrumpfen lassen – und das ist in der aktuell praktizierten Ökonomie nicht vorgesehen. Sämtliche Leistungen des Staates, der Versicherungen, Pensionskassen sind auf “Wachstum” ausgelegt. Eine Schrumpfung der Wirtschaft wäre systemgefährdend.

Das geflügelte Wort der “Energiewende” ist für den Wahlkampf schnell gesprochen. Aber einen langfristigen Entwurf zu entwickeln, der für Wirtschaft und Gesellschaft echte Lösungen anbietet, ist eine große Aufgabe.

Gesellschaftlicher Kraftakt erforderlich

Indem die Partei Bündnis 90 / Die Grünen im industriestarken Baden Württemberg den Ministerpräsident stellen wird, erhielt sie einen Vertrauensvorschuss der Wähler. Die anderen Parteien werden versuchen, die Faszination des Atomausstiegs zu entzaubern. Das könnte ihnen gelingen, wenn  nur über “Verzicht” gesprochen wird und plötzlich klar wird dass die Energiewende tiefe Einschnitte in Wirtschaft und Gesellschaft erfordert und Schrumpfungsprozesse stattfinden.

Es erscheint denkbar, dass der Atomausstieg mit einer allzu romantischen Vorstellung verknpüft wird und derzeit eine Woge der Sympathie die harte Realität überzeichnet. Tatsächlich sind geringere Ressourcenverbräuche eine Gewinn für die Gesellschaft. Aber der Weg dorthin ist ist voller Schlaglöcher und steinig. Denn für bestens ausgebaute Teerstraßen dürften Rohstoffe, Energie und Geld fehlen.

Ich befürchte, dass vor der Energiewende die Industrieländer heruntergewirtschaftet werden. Knappe Ressourcen, einschließlich rarer Finanzmittel, dürften eine Folge der weltweiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen  in den vergangenen 30 Jahren sein.

Kommentare

44 Antworten zu “Der Atomausstieg wird teuer”

  1. GS sagt:

    Tipp für die Region Hannover:

    Schauspiel als Denkfabrik zur Stadtentwicklung:

    Dokumentar-Theater “Unternehmen Hunger” von Hans-Werner Kroesinger:

    http://www.wandelwerte.de/aktuell/?p=378

    Nächste Termine:

    13.04. / 16.05. jeweils 19:30, Ballhof Zwei, Knochenhauerstr. 28

    Eintritt 16 Euro, Telefon 0511 – 9999 1111

    http://www.schauspielhaus-hannover.de/schauspiel/index.php?m=45&f=03_werkdetail&ID_Vorstellungsart=10&ID_Stueck=131

  2. GS sagt:

    DAX gerät nachbörslich unter Druck, was die Aufwärtsbewegung ausbremst. Eröffnung morgen im Bereich 6.900 oder knapp darunter zu erwarten – sofern aus Japan oder Libyen keine weiteren schlechten Nachrichten kommen.

    Bei einer Verschlechterung der Situation dürfte der DAX das Niveau kaum halten können.

  3. GS sagt:

    DAX kämpft mit der 6.900er Marke.

    Die Optimisten kaufen, weil sie Dividendenausschüttungen der DAX-Konzerne erwarten.

    Die Pessimisten verkaufen, weil sie befürchten, dass sich die Gewinne der Vergangenheit wegen steigender Energiekosten in Luft auflösen.

    Zu bedenken ist, dass die Analystenschätzungen für 2011 / 2012 eine durchschnittliche Gewinnrendite (Gewinn je Aktie vs. Aktienkurs) von 9,6 Prozent errechnen.

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=1074

    Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert.

    Zum Vergleich: Vor 12 Monaten lag der Wert bei 7,3 Prozent.

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=1102

    Interpretation: Analysten, die mit fundamentalen Kennzahlen arbeiten, sind derzeit absolut bullisch eingestellt. Es müsste eine massiven Irrtum der Analysten geben, um fallende Kurse zu rechtfertigen. Das sollte ein Short Seller in seiner Strategie berücksichtigen.

  4. GS sagt:

    Hier der Chart zur Entwicklung der DAX-Rendite in den vergangenen 12 Monaten:

    Deutscher Aktienindex mit Gewinnrendite

    Der Chart wird für das Moving Markets-Abonnement berechnet.

    Der starke Anstieg im März hat zwei Ursachen:

    1. Kursrutsch

    2. Umstellung der Gewinnschätzungen von 2010 / 2011 auf 2011 / 2012

  5. GS sagt:

    Stop-Marke für die neue Short-Position:

    1,90 EUR, ca. DAX 6.940

  6. Tom123 sagt:

    @ GS – 6947 im Dax – bleibt Ihr Zerti drin? Der Dax wird wohl weitersteigen!

    • GS sagt:

      Ist eine schwierige Entscheidung, weil der Stop nachbörslich unterschritten wurde und der Schein morgen im Minus eröffnen wird.

      Eigentlich müsste glattgestellt werden. Andererseits gibt es ein neues Warnsignal vom sehr niedrigen durchschnittlichen Ordervolumen im DAX (DOID).

      http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=857

      Werde den Stop zur Eröffnung auf Eis legen und dann im Tagesverlauf erneut prüfen. Schnell nach oben davonlaufen kann der DAX eigentlich nicht.

      • Tom123 sagt:

        @GS – für Ihr Zerti könnte es aber eng werden. Nicht weit vom KO entfernt. Der Dax ist heute doch wieder schnell nach oben gelaufen. Eben keine “lahme Ente”.

        • cues sagt:

          Wie lange wird sich der Gau in Japan hinziehen. Zuerst sprach man von Tagen. Denn jeder Tage ohne Freisetzung weiterer Radioaktivität sollte die Chancen beflügeln die “Angelegenheit” zu meistern. Dann sprach man von Wochen, jetzt von Jahren.
          Kan hofft auf den so genannten «Kobe-Effekt». 1995 hatte ein Erdbeben in der japanischen Stadt Kobe große Schäden angerichtet. Dies versetzte der Ökonomie kurzfristig einen Dämpfer, kurbelte dann aber dank den Investitionen in den Wiederaufbau die Wirtschaft an.
          Stark betroffen ist die Stahlindustrie, Landwirtschaft, besonders die Futtermittelindustrie. Dann Automobilproduktion und Elektrotechnik.

          Sollte sich die Katastrophe verschärfen und weite Teile des Landes über einen längeren Zeitraum lahm legen, könnte ein Vertrauensverlust weltweit die Folge sein. Daher die Frage, wer spielt mit Aktienkäufen auf eine positive Entwicklung der Weltwirtschaft. Warum ist der Dow Jones so stark. Wer weiß mehr als wir?

          • GS sagt:

            Ich vermute, dass die Aussaage des US-Präsidenten, an der Atomkraft festzuhalten, den Markt beflügelte.

            Der Atomausstieg in Deutschland ist kein Schreckgespenst für die Wirtschaft, weil ja angeblich keine Verknappung vorherrscht und noch viele Jahre vergehen, bis der Ausstieg Ergebniswirksam ist.

            Die Wirtschaft und die Bürger werden in der Illusion gelassen, dass die Energiewende ohne Reibungsverlusten möglich wird.

            Auch die Grünen in BW scheuen sich, die schlechte Nachricht des “Sparens” zu überbringen.

            Statt dessen gilt: Eine Energiewende ist nur möglich, wenn eine Schrumpfung der Wirtschaft thematisiert wird und sich die Menschen mit ihren Ressourcenverbräuchen darauf einstellen.

            Weil so etwas in den ökonomischen Schulen eine Minderheitsmeinung ist, wird das Sparen von Energie mit Technologiesprüngen begründet.

            Aber dafür ist angesichts von Peak Oil und Peak Uran unrealistisch und ein Blick durch die Rosa Brille.

            Wie seit 2009 die Finanzkrise verharmlost wird, geschieht das jetzt auch bei der Energiewende.

            Das lässt die Aktienkurse steigen.

        • GS sagt:

          Es besteht die Gefahr, dass das Zertifikat ausgestoppt wird. Die Moving Markets Indikatoren tendieren heute nach der Berechnung uneinheitlich mit Auf- und Abwärtssignalen.

          Offenbar reicht das für einen Aufschwung aus. Um auf die Long-Seite zu wechseln, reichen die Signale jedoch nicht.

          Werde weiterhin an der Herausarbeitung eines oberen Wendepunktes arbeiten.

          • GS sagt:

            Das Short-Zertifikat wurde ausgestoppt – Restwert 0,54 EUR.

            Die nächsten Schritte:

            1. Abwarten + Moving Markets Indikatoren beobachten.

            2. Bei Vorliegen zusätzlicher Warnsignale, z.B. Rückgang von SSI1 und SSI2 (= Sicherheitsinvestments) werden neue Shortpositionen geprüft.

            Auffällig ist, dass das risikoarme Marktsegment derzeit keine Verkaufsignale liefert. Das ist bei einem intakten Abwärtstrend ungewöhnlich.

            Indikatoren:

            SSI1 + SSI2 mit Unterindikatoren
            http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=978

            Beta niedrig renditestark (Der Rückgang dieses Indikators ist ein möglicher Vorbote für einen schwachen Bund Future, was nicht zum schwachen DAX passen würde)
            http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=1206

            Ist ist denkbar, dass sich die Marktteilnehmer auf die Dividendensaison mit Käufen vorbereiten. Im Spannungsfeld mit den Risiken treffen Bullen und Bären dadurch heftig aufeinander.

  7. Schwallbacke sagt:

    Morgen letzter Tag im 1.Quartal 2011, was passiert?? Entweder gehts Richtung 7100 oder fällt er ab auf 7000. Ganz schwierig einzuschätzen momentan. Mal schaun was die Amis heut noch machen. Trotzalledem ist eine zumindest kleine Korrektur angebracht.

  8. GS sagt:

    Hier die Indikatoren SSI1 und SSI2. Es handelt sich um die Summe der bei Moving Markets berechneten Sicherheitsinvestments. Sie sind in in oszillierenden Indikatoren zusammengefasst.

    Schon im vergangenen Jahr gab es Vorbereitungen auf den oberen Wendepunkt, die sich im Februar 2011 wiederholten. Dabei kündigten die Indikatoren SSI1 und SSI2 mit ihrem Rückgang frühzeitig an, dass der DAX fallen könnte. Weil auch andere Indikatoren Warnsignale lieferten, wurden für das Moving Markets Depot die Short-Zertifikate geordert (Bericht vom 18.02.2011).

    Der jüngste Kauf der Short-Zertifikate wurde von SSI1 und SSI2 nicht gestützt. Die Indikatoren kletterten, der DAX stieg anschließend kräftig weiter.

    Deshalb erscheint es ratsam, vor einem Short-Engagement eine Abwärtsbewegung der Indikatoren abzuwarten. Das kann weitere zwei, drei Tage dauern – falls es überhaupt in den nächsten Wochen stattfindet.

    Der Scheitelpunkt der Dividendensaison ist ab ca. 06. Mai ereicht. Danach folgen elf DAX-Konzerne, die Dt. Bank am 26.05. mit 0,75 Cent je Aktie.

    http://www.faz.net/-01qb63

    Dividenden
    So wertvoll wie nie
    Analysten gehen allerdings davon aus, dass die Unternehmensgewinne im Schnitt auch in den kommenden Jahren weiter steigen werden, allerdings nicht mehr so schnell wie nach der Krise. Schon im Jahr 2012 erscheint dann eine neue Rekordausschüttung im Dax möglich.

    Zwei Tage später, am 28.05., wird auch eine forumsinterne Wette abgerechnet.

    http://trendgedanken.de/?page_id=2742

    • Tom123 sagt:

      Auch ein Indikator? Japan + Libyen sind bei den Online Meldungen “Bild + Spiegel” – mindestens ins 2. Glied unter “ferner liefen” gerückt. Absicht? Zufall? Alles bestens? Wir werden es sehen! Unser Dax steigt auf jeden Fall schon mal weiter!

      • GS sagt:

        Der Titelblatt-Indikator war – zusammen mit den Panikverkäufen – ein Kaufsignal beim Tiefpunkt.

        Jetzt, zwischen Hoch und Tiefpunkt, ist es schwer daraus etwas abzuleiten. Ist nicht eindeutig genug.

        Die Stimmung bessert sich, weil die erste Bedrohung ausläuft.

        Es kommt jetzt darauf an, herauszufinden, was die Insider erfahren und wie sie sich positionieren. Auf der Verkäuferseite stehen sie noch nicht.

        Das könnte sich während der Koalitionsverhandlungen in Stuttgart ändern, weil dann die Konsequenzen des Atomausstiegs öffentlich diskutiert werden.

        Auch das wird sich bis Anfang Mai hinziehen – passend zu den Dividendenterminen.

        Vielleicht pendelt der Markt in den nächsten Wochen zwischen 7.250 (optimistisch gedacht) und 6.800, bevor sich neue Anhaltspunkte bieten.

        • Tom123 sagt:

          @GS – Insider? Kürzlich mutmasste ein Spiegel Foristi schon, dass die Insider der Finanzen einen heißen Draht nach Japan haben. Warum nicht? Dow stabil, Dax natürlich auch – könnte doch passen – oder?

  9. Schwallbacke sagt:

    Mal schaun ob der Dax heute die Hürde 7075 nimmt und dann auch über 7100 schliesst. Denke der letzte Tag des 1. Quartals begünstigt das. Morgen könnte schon wieder anders aussehen, evtl dann erst kommt die Korrektur, mal sehen!

  10. Schwallbacke sagt:

    Der Widerstand 7075 ist wohl eine Mauer, denke morgen wird der Dax nochmals gegen diese Mauer anrennen, mal schaun ob er diese durchbricht oder sich wieder zurückzieht.

    • GS sagt:

      Ist schon bissl doof, wenn der Widerstand ein Widerstand bleibt und die Stop-Marke um 4 Punkte geknackt wurde.

      Sowas nennt sich dann ausgleichende Gerechtigkeit nach dem vorherigen Plus.

      • Anveka sagt:

        Bei dieser Gelegenheit möchte ich es nicht versäumen, die community aus den Malediven zu grüßen. Meine Insel hat 250 Meter Durchmesser. Ja die Welt ist klein geworden….
        Von hier aus sieht es noch ein wenig verrückter aus, was sich an den Börsen tut.
        Den Dax call wohl etwas zu früh verkauft. Aber Statoil und Gazprom entwickeln sich gut, sogar Uran hat sich gefangen. Das sollte reichen, um hier wenigstens die Nebenkostenrechnung zahlen zu können und den einen oder anderen Cocktail extra zu schlürfen..

        • Tom123 sagt:

          @Anveka – Grüße zurück. Hört sich gut an. Und ich sitze hier in D vor dem Lap und höre Deluxe Music …
          Ja Sie haben Ihren Call zu früh verkauft. Auch mögliche Produktionsstops, oder Kurzarbeit, oder sonstwas haben den Dax diese Woche stoppen können. “Bild” berichtet heute dass “Anlagenotstand” herrscht und deswegen die Börse nur noch steigt. Vor 2-3 Wochen ging die Welt unter und jetzt? Anlagenotstand!

          Schönen Urlaub noch. Wir sollen morgen tolles Sommerwetter bekommen. Hoffentlich stimmt wenigstens diese Prognose. Haben Sie super Wetter?

          • Anveka sagt:

            Danke schön! Tag 32 Grad, Nacht 29Grad,Wasser 29 Grad und 12 Stunden Sonnenschein….

            • Tom123 sagt:

              @Anveka – auch bei uns super Wetter heute. Prognose hatte gestimmt. Erste leichte Bräune beim Relaxen im Garten. Hat ja auch was …

  11. Schwallbacke sagt:

    Falls der Dax heute über 7100 schliesst, könnte dies ein Indiz für weiter steigende Kurse in den nächsten Tagen sein. Falls nicht wird er denk ich das Gap bei 6940 vielleicht nochmals schliessen wollen.

  12. Schwallbacke sagt:

    Der RUN wird nächste Woche weitergehn. Denke die 7360 werden schnell erobert.

  13. Tom123 sagt:

    Dienstmädchenhausse!

  14. Schwallbacke sagt:

    Mal schaun ob der Dax morgen das gleich Muster an den Tag bringt wie letzte Woche, erst am Widerstand 7190/7200 anklopfen und dann durchstossen.

  15. Schwallbacke sagt:

    Falls die Amis heute ne Vorlage bieten, so sieht es gerade aus, dann wird sich der DAX morgen mindestens die 7250 greifen, evtl auch die 7300.

  16. GS sagt:

    Die Commerzbank will die Staatshilfen so schnell wie möglich zurückzahlen, weil die Koalition zwischen CDU und FDP zerbrechen könnte.

    Wenn Bündnis90 / Die Grünen + SPD an die Regierung kommen, wäre die Bank unter unerwünschtem Einfluss.

    • GS sagt:

      FDP-Bashing sogar im Handelsblatt:

      http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/der-neue-fdp-chef-startet-bei-drei-prozent/v_detail_tab_comments,4029442.html

      Die CDU/CSU müsste sich von der FDP distanzieren, um nicht in den Abwärtsstrudel gezogen zu werden.

      Dabei steckt die kleine Partei in einem Dilemma: Beharrt sie auf ihren Positionen und kommt es zum Koalitionsbruch mit Neuwahlen, würde sie auf die hohe Parteienfinanzierung seit der letzten Bundestagswahl verzichten.

      Die anderen Parteien, einschließlich der CDU, könnten genau das im Visier haben, um den ungeliebten Konkurrenten loszuwerden.

      Das könnte wie in einem Wolfsrudel ablaufen, in dem beim Schwächsten die Auslese praktiziert wird.

      • john sagt:

        wie krank dieses system ist,zeigt auch das problem mit zucker in polen.laut eu musste dort die produktion gedrosselt werden.die folge sind hamsterkäufer der poln. bürger in grenznahen städten in deutschland,da sich der zuckerpreis in polen wohl fast verdoppelt hat.
        auf deutscher seite wurde in den geschäften schon der zuckerverkauf rationiert,jeder bekommt nicht mehr als 5 pakete. sowas schwachsinniges von seiten der eu.ich würde vorschlagen mal über nacht den eu-sitz einfach plattzumachen.

        • GS sagt:

          Das wird sich schon einpendeln – und hohe Zuckerpreise haben in vielerlei Hinsicht Vorteile.

          Den Deutschen würde ein geringerer Zuckerverbrauch auch gut tun.

          Teurer Zucker ist ein Luxusproblem.

          Allerdings kenne ich die Hintergründe zu der EU-Entscheidung nicht. Die bräuchten wir, um die Situation beurteilen zu können.

          “Plattzumachen” … hm – passt hier nicht hin, so eine Vokabel, weil solche “Lösungen” kein guter Trend sind.

          • john sagt:

            herr schmidt,in china klappt das plattmachen ganz gut.sind die arbeiter dort dort sehr aufgebracht und wütend wird die firma kurz-und klein geschlagen.dann kommt der chef und baut sie wieder auf und zahlt mehr lohn,kam letztens erst ein bericht darüber.mit guten worten ist heute meist nichts mehr zu erreichen.man wird nur beschwichtigt und wartet ewig auf veränderung.manchen muss man einfach mal heftig auf die füsse treten.die eu -behörde ist nunmal ein riesiger wasserkopf,der nach belieben steuergelder verteilt.besonders bauern welche vieh züchten nutzen das aus,kassieren prämien für 100 rinder,haben aber nur 20 im stall.
            und armut fördert man mit eu-geldern ebenfalls.da werden jährlich 1,6 mrd. ausgegeben,um milchpulver aus milchüberschuss in afrika zu dumpingpreisen von 30 cent pro liter anzubieten.die einheimischen bauern aber bekommen ihre milch nicht los,weil diese preislich 30-40% darüber liegt.ebenso ist es mit zwiebeln,kartoffeln und fleisch. zehntausende bauern in afrika haben schon aufgegeben,ihr land können sich auch nicht verkaufen,das will keiner.die länder werden gezwungen einfuhrzölle niedrig zu halten,sonst verlieren sie ihre entwicklungshilfe-zahlungen,während westliche länder für importe aus den ländern 50 bis mehrere hundert prozent einfuhrzölle erheben.die ganzen afrikanischen bauern sollen ruhig hier nach europa kommen und sich holen um was sie betrogen werden….

  17. Schwallbacke sagt:

    Die 7250 hätte der Dax heute fast gepackt. Mal schaun wann er mal korrigiert, die Vorreiter sind in solchen Situationen immer die Amis, mal schaun wann sie nachlassen.

  18. GS sagt:

    Energiepreise steigen weiter, Edelmetalle haussieren … da scheint sich zum Wochenende einiges zusammenzubrauen – zumal bei den Rohstoffen keine Topbildung erkennbar ist. Intakte Aufwärtstrends ohne Überhitzungserscheinungen lassen weiter steigende Preise erwarten.

    Zur E10-Diskussion wurde gesagt, dass Superbenzin knapp wird und dass E10 daran schuldig sei.

    Aber angesichts des Tempos, in dem die Diesel- und Benzinnotierungen zulegen, ist es auch erlaubt, andere Gründe für eine Verknappung zu unterstellen, die uns die Mineralölindustrie / Regierung vorenthält, um keine Panik zu schüren.

    Die E10-Diskussion wäre dann nur eine Schein-Debatte, um der Öffentlichkeit eine plausible Erklärung zu geben.

    Für eine Verknappung gäbe es viele Ursachen:

    http://www.peak-oil.com

    • Schwallbacke sagt:

      Abwrackprämie, E10,jetzt Dieselpreis-Erhöhung war doch schon längst vorgeplant, das war mir schon längst klar. Man will seitens der Regierung weg vom Otto-Motor, sie haben mit der Abwrackprämie angefangen. Wir Bürger und Bürgerinnen werden fast gezwungen Elektro-Fzg zu kaufen, je früher desto besser, das ist doch klar.

      Der kleine Mensch wird durch diesen Psychodruck vernünftiger, das ist das Ziel der Regierung Deutschlands.

    • john sagt:

      auf der seite von peakoil wird ja wirklich klasse dargestellt in welche situation wir uns durch unser grenzenloses wachstum manövriert haben,die zusammenhänge zu lesen ist schon krass.wie z.b. was steigende energiepreise nach sich ziehen,das eben dann die amis ihre autos stehenlassen oder in die städte ziehen und autohändler auf bergen von blech sitzen.vielleicht kommt das ja bei uns auch mal so.was hier gependelt wird,ist ebenso irre.richtig wäre sich einen arbeitsplatz in der nähe zu suchen oder eben umzuziehen.den kommunen kommt dabei wirklich viel bedeutung zu,aber zur zeit läuft es noch oin die falsche richtung.man schliesst kleine tante-emma-läden und baut immer mehr grosse einkaufstempel,mit täglichen rabattangeboten,sodass menschen möglichst jeden tag dorthin zum einkaufen fahren.da muss mal eingegriffen werden.

  19. GS sagt:

    Elektromobilität für den Massenverkehr ist mit Abschaltung der AKW kaum erreichbar. Schon mit AKW war das Ziel unrealistisch, weil die nötigen Speichertechnologien und Stromressourcen fehlen. Wir hätten dazu auch noch einen AKW-Ausbau benötigt.

    Elektrofahrzeuge im ÖPNV zu verwenden, während gleichzeit 10 von 11 Personen ihr Auto stehen lassen, ist dagegen schon möglich + wünschenswert.

    Wir benötigen völlig neue Infrastrukturen und mehr Gemeinschaftsbildung, um uns auf die Energiewende vorbereiten.

    Weil das der Staat nur bedingt schafft, müssen wir Bürger das selbst in die Hand nehmen und uns organisieren, z.B. nachbarschaftliche Fahrgemeinschaftsbörsen.

    Weitere Ideen liefern die Transition Towns weltweit.

    In diesem Bereich Geschäftsmodelle zu entwickeln, verspricht Pioniergewinne.

  20. Krystina Iwata sagt:

    Die Experten streiten sich wieder, was für die Umwelt besser sei. Und jetzt hat ausgerechnet Barack Obama die Planung und den Bau von Atomkraftwerken den USA gefordert. Mit der Atomenergie könne man ohne Freisetzung von Kohlendioxid Elektrizität produzieren. Sogar bekannte Ökoaktivisten und Ex-Bundeskanzler warnen uns vor einem zu schnellen Atomausstieg. Atomkraftwerke sind nur im Falle des Falles bedrohlich, Kohlkraftwerke dagegen die ganze Zeit. So oder so, wir alle können sofort etwas dagegen tun, indem wir den Energieverbrauch senken – und somit auch Kosten sparen – . Beim Kochen z.B. spart ein Induktionsherd im Vergleich zum normalen Elektroherd mit Eisenplatten ca. 40 Prozent Energie. Deckel auf den Topf spart 60-70 % Strom und bei Schnellkochtöpfen kann man bis zu 1/3 Strom sparen. Außerdem sollten die Töpfe nicht kleiner als die Platten sein, da dabei ungenutzte Energie verloren geht. Wir müssen alle Strom sparen.. Häufig sind diejenigen, die am meisten den Umweltschutz fordern wollen im kleinen privaten die größten Umweltverschmutzer.