Trend Gedanken zum Finanzkollaps

Hinter die Kulissen geschaut: Börsenindikatoren durchleuchten die Nachrichtenticker

Liebe Besucher der Trend Gedanken-Seite,

eine wachsende Zahl von Menschen distanziert sich von den Regierungen und den Ereignissen an den Finanzmärkten. Das ist nachvollziehbar, denn die bis 2007 bekannten Zusammenhänge zerbröseln seit vier Jahren täglich ein Stück weiter.

Die Interventionen der Staaten an den Märkten und die jahrzehntelang aufgebauten Schieflagen führten zu einem irrationalen Verhalten der Entscheidungsträger. Bewertungen und Erkenntnisse mit herkömmlichen Maßstäben funktionieren nicht mehr.

Seit 2007 spielen die Regierungen höchstselbst mit den Stimmungen an den Märkten. Börsen und OTC-Geschäfte sind beeinflusst und ferngesteuert, was staatlicher Willkür und einer Günstlingswirtschaft gleichkommt.

Gradlinige Entwicklungen kaum noch möglich

Obendrein werden seit Monaten die Fehlentscheidungen der vergangenen Jahrzehnte belohnt – eine Entwicklung, die innerhalb der Wirtschaft und Gesellschaft erhebliches Konfliktpotenzial aufwirft.

Der Graben dürfte sich auch im bürgerlichen Lager auftun: Sobald die deutsche Regierung nachweisbare Fehler begeht, dürften sich bisher stille Interessengruppen lautstark bemerkbar machen.

Von der Finanzindustrie erhoffte, gradlinige Entwicklungen werden nicht mehr möglich sein. Insgesamt steuert die Finanzwirtschaft auf chaotische Verhältnisse zu. Im Prinzip sind wir schon Mittendrin: “Peak Finance Brain’” war Ende 2006. Wir befinden uns in der Zeit “danach”.

Alle Indikatorinformationen sind jetzt frei verfügbar

Deshalb bekommt die Internetseite einen neuen Titel:

Trend Gedanken zum Finanzkollaps.

Gleichzeitig habe ich die Indikatorsysteme von Sojakomplex.de und Moving Marketsoffengelegt. Während 1999ff ein Abonnement-Dienst die beste Wahl war, um die kritische Zeit zu als Publikation zu überleben, sieht es diesmal anders aus:

Niemand benötigt Börsendienste in solchen Zeiten – und versteckte Informationen, die nur kleinen Kreisen zugänglich sind, schon gar nicht.

Inflation oder Deflation – seit 2007 eine Dauerfrage, die bald beantwortet sein dürfte

Jeder soll sehen können, was an den Finanzmärkten passiert. Die Informationen in den Nachrichtentickern weichen erheblich von den tatsächlichen Geschehnissen an den Märkten ab. Das können Sie künftig anhand der Indikatoren von Moving Markets und Sojakomplex beobachten können.

Die daraus ableitbaren Informationen liefern Hinweise, wohin die Reise gehen könnte. Deflationäre Depression und ein (vorübergehender) inflationärer Boom – praktisch alles ist möglich.

Je nachdem, welches Szenario sich realisiert, darf mit heftigem Auseinanderlaufen der Preise gerechnet werden: Während in der Depression Bargeld an Wert gewinnt und Staatsanleihen Sicherheit bieten, dürften die Preise von Aktien und Rohstoffen massiv unter Druck geraten.

Wirtschaftswachstum ist politisch gewollt – und könnte dadurch zu einem Boom führen

Inflationäre Tendenzen führen zu einem Aufblasen von Sachwerten, Aktien und Rohstoffen. Staatsanleihen, Sparkonten und Bargeld verlieren drastisch an Wert.

Das Rad der Finanzkrise wurde in den vergangenen vier Jahren immer größer. Es dürfte alles plattwalzen, mit allen Konsequenzen, was sich ihm in den Weg stellt. Ein Mittelweg zwischen Inflation und Deflation erscheint kaum möglich.

Am Anfang könnte noch gejubelt werden

Meine Vermutung ist, dass es den ohne Alternativen Regierenden gelingt, einen vorübergehenden Boom auszulösen. Die Aussichten auf Konjunkturschecks und Eurobonds könnten massiv Geld in Richtung der Sachwerte treiben.

Das könnte eine eine Scheinblüte verursachen – anfangs als Erfolg bejubelt -, die im Endstadium zu vielen Nullen auf den Geldscheinen führt.

Kommentare

Eine Antwort zu “Trend Gedanken zum Finanzkollaps”

  1. Ergänzung zum neuen Titel:

    Trendgedanken zum Finanzkollaps
    Chaos bei Aktien, Anleihen, Rohstoffen

    Daraus entsteht das “Programm” bei Trendgedanken., das einige Jahre Bestand haben dürfte.

    Damit unterstelle ich gleichzeitig, dass es in Zuklunft intensiven Gesprächsbedarf dazu geben wird.

    Was wir zurzeit erleben, ist ja immer noch dieses “Gesicht wahren” an den Märkten, gestützt von Regierungen und Notenbanken.

    “Trendgedanken zum Finanzkollaps – Chaos bei Aktien, Anleihen, Rohstoffen” ist das vorweggenommene Programm für die Zeit, nachdem sich diese Fassade zerlegt hat und “Anarchie” (im positiven und gestalterischen Sinn, der mit Wiederaufbau verbunden ist) entsteht.

    Im Vegleich dazu haben wir zurzeit absolut stabile Verhältnisse.

    Die thematische Ausrichtung habe ich gewählt, weil sich in den vergangenen Monaten eher eine Art “Schockstarre” bei mir entwickelte und ich sogar kurz davor war, sämtliche Internetaktivitäten zu beenden.

    Meine publizistische Ader und der Wunsch, am Veränderungsprozess beteiligt zu sein, führte zu einem Reset und Neustart.

    Mit dem Ausblick, sich konkret auf chaotische Verhältnisse einzustellen, Ursachen und Wirkungen im Blick zu haben, dass Menschen den Weg hierher finden, die ähnlich denken, entstand eine gute Perspektive für’s Weitermachen.