HannoFairGeld startet Regiogeld in Hannover auf dem Filmfest Utopianale im Kulturzentrum Faust

Nach vielen Monaten Arbeit an alternativen ökonomischen Wirtschaftsmodellen in Hannover, freue ich mich, eine Lösung im Experimentierstadium öffentlich präsentieren zu dürfen.

Am Samstag, 27.04.2013, 10:30 Uhr – 21:30 Uhr, findet das Filmfest “1. Utopianale” in Hannover statt (Kulturzentrum Faust, Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover).

HannoFairGeld - Logo

Die Veranstalter laden auf vielfältige Weise ein, die Zukunftsfähigkeit des Konsumierens in Hannover und dessen Auswirkungen in globalen Zusammenhängen zu betrachten: Regie-Gespräche, Diskussionen, Messe der Möglichkeiten, Regiogeld-Workshop, Mitkochaktionen & Verschenktisch!

Es werden über einen Tag verteilt Filme gezeigt, die sich mit zukunftstauglichen Lebensweisen beschäftigen. Ein zusätzliches Rahmenprogramm zeigt Lösungen verschiedener Initiativen für Hannover.

Die Regionalgeld-Initiative in Hannover, HannoFairGeld, zeigt ab 16:30 Uhr den Film POLYPOLY – Geld für Alle! mit einem anschließenden Workshop-Programm bis ca. 19:45 Uhr. Ab 21:30 Uhr bis Mitternacht besteht die Möglichkeit für den weiteren Gedankenaustausch mit Manuel Schürmann, Geschäftsführer Global Change Now.

POLYOLY: Eine Reise in die Welt der Tauschwährungen: Der Film zeigt die Regiogeld-Initiative in Köthen, die Kinderbank Hamburg und die Schwarzgeldbank aus Oberhausen, die „Kohle“ in Umlauf gebracht hat. Mit nützlichen Tipps verdeutlicht der Regisseur Roland Pfaus den ökonomischen Bedarf von Komplementärwährungen und was Bürger motiviert, ihr eigenes Geld zu drucken. Experten wie Prof. Margrit Kennedy und Prof. Dirk Löhr kommen genauso zu Wort, wie die Initiative Global Change Now e.V., die den Kongress „Macht Geld Sinn Energie“ im März 2013 organisierte. Polypoly zeigt Lösungen auch für Hannover.

HannoFairGeld, die Regionalgeld-Initiative in Hannover

HannoFairGeld erforscht, schützt und fördert die Verwendung von elektronischem Buchgeld für gemeinnützige Zwecke für Menschen in Stadt und Region Hannover mit globaler Verantwortung.

Wir arbeiten mit der Verwaltungssoftware der FCoin-Internet-Plattform. Für mobiles Bezahlen stehen Smartphone-Apps zur Verfügung. Es handelt sich um  Regiogeld mit Leistungsdeckung. Über Bürgschaften kommt das Geld in Form eines Vertrauensvorschusses in Umlauf.

Es fehlt Geld in wichtigen Bereichen: Für Veranstaltungen, Kultur und die zukunftsfähige Grundversorgung mit Nahrungsmitteln ist regelmäßig zu wenig Geld vorhanden. HannoFairGeld zeigt mit der Tauschwährung FCoin (FairCoin, Faire Münze), wie sich die Situation verbessern lässt.

Du kannst jederzeit mitmachen – Anleitung in drei Schritten

  1. Registrieren bei Fcoin: Dabei einen Namen wählen, der sich leicht merken und weitergeben lässt
  2. Marktplatzangebote erstellen
  3. Fcoin-Liquidität erhöhen: Wenn Du Geld benötigst für eine Investition oder für etwas, was Du am Marktplatz gefunden hast, kannst Du es bekommen: Die HannoFairGeld-Verwaltung oder Regiogeld-Aktivisten geben Dir welches, wenn Du sie danach fragst :-) Sich Kennenlernen und miteinander Vernetzen ist ein elementarer Kern des Regiogeld-Prinzips

Viel Vergnügen mit Fcoin und HannoFairGeld!

HannoFairGeld ist Teil der Netzwerke Global Change Now und Fließendes Geld sowie mit Prof. Dr. Margrit Kennedy zur Weiterentwicklung des Konzeptes  im Gespräch.

Kontakt: Gert Schmidt, 0511-64216481, gs@erntezeit-hannover.de

WandelFindetStadt – Futurzwei berichtet über Trend Gedanken-Herausgeber Gert Schmidt

Stiftung Futurzwei-Geschichte “Ich mag Müll!”
Rück- und Ausblick auf Börsenberichte, Trend Gedanken und die Arbeit von Gert Schmidt

Die Internet-Publikation “Trend Gedanken” ist längst keine reine Börsenplattform mehr. Statt dessen findet hier eine kritische Auseinandersetzung über die Ereignisse an den Finanzmärkten statt.

Es bestehen destruktive Wechselwirkungen zwischen Finanzindustrie, Industrieproduktion, globales Wirtschaften, Wirtschaftswachstum, Peak Oil/Peak Soil/Peak Everything, Umweltzerstörung, Ausbeutung von Menschen und Tieren, Klimawandel, Handlungszwänge der Entscheidungsträger und die damit verbundenen Umwälzungsprozesse für Wirtschaft und Gesellschaft. All das wird in den Ansätzen in Mainstream-Medien wahrgenommen, ist jedoch längst nicht deutlich sichtbar.

Kommunikationsmöbel von Wandelwerte e.V., http://wandelwerte.de

Kommunikationsmöbel von Wandelwerte e.V., http://wandelwerte.de

Niemand braucht künftig Börsenpublikationen für Spekulationsgewinne

Die Entscheidungsträger in Wirtschaft und Gesellschaft unterliegen vielfältigen Bedingungen und Einflüssen. Das erschwert zukunftsfähiges Handeln, zumal die Rahmenbedingungen der aktuellen Systeme auf Wirtschaftswachstum angewiesen sind. Eine Fortsetzung des Wirtschaftswachstums unter Fortschreibung des aktuellen Niveaus in den Industrieländern erscheint in vielfältiger Hinsicht kaum möglich.

Für die Arbeit von Gert Schmidt bei Trend Gedanken bedeutet das: Von der Börsenbeobachtung für Spekulationszwecke findet eine Distanzierung statt. In Zukunft wird niemand solche Informationen benötigen. Sie sind schlicht überflüssig und schaden der zukunftsfähigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft – regional, landesweit, global.

In der Landschaft der herkömmlichen Börsenpublikationen dürfte in Zukunft ein eisiger Wind wehen.

Kapital sollte der Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze dienen. Einer am Gemeinwohl ausgerichteten Wirtschaft gehört die Zukunft: Mehr Kooperation, Achtsamkeit für die Bedürfnisse der Menschen und Umwelt weltweit werden gebraucht.

Wirtschaft und Gesellschaft müssen künftig externe Schocks aushalten können

Pioniergewinne sollten den Erfindergeist belohnen, der nachhaltige Lösungen für unsere Kinder schafft. Wir sollten unsere Region, unser Land, unseren Planeten so bewirtschaften, dass für nachfolgende Generationen weltweit lebenswerte Perspektiven bestehen.

Die derzeitigen Systeme sind kaum widerstandsfähig gegen äußere Krisen, so dass externe Schocks erhebliche Auswirkungen auf den Alltag in den Industrieländern haben dürften, insbesondere auch für Deutschland, das auf Importe von Rohstoffen und den Export veredelter Produkte angewiesen ist.

In diesen Zeiten, die 2007 in dem Ausbruch der Finanzkrise ihren Ausgangspunkt fanden, dient Trend Gedanken und die Beobachtung der Märkte vor allem dem Erkenntnisgewinn:

Es gilt zu analysieren, wie lange die bestehenden Systeme durchhalten und welche zukunftsfähigen Trends in Wirtschaft und Gesellschaft entstehen können, bzw. erforderlich werden.

Der berufliche Wandel des Trend Gedanken-Herausgebers Gert Schmidt in der Vergangenheit:

1981: Ausbildung und längjährige Tätigkeit in der Verwaltung
1987: nebenberuflicher Start der Börsenforschung, Vertrieb von Aktiencharts
1989: Beginn der Zusammenarbeit mit Börsenverlagen, Vermögensverwaltern, eigene Publikationen
1995: Hauptberufliche Arbeit als Börsenjournalist
1996: Start von www.movingmarkets.de und weiteren Internet-Diensten
2007: Erkenntnis, dass das Finanzsystem mittel- bis langfristig vor die Wand fahren dürfte – mit tiefgreifenden Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft; Ende der Zusammenarbeit mit Börsenverlagen; Beginn mobiler Werbung mit Lastenrad und Betrieb eines Rikscha-Dienstes
seit 2008: Rückbau der Börsenberichterstattung im Internet; Beschäftigung mit Lösungen für den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft
seit 2008: Engagement für Leine-Kies e.V., Verein für Regionalgeld in Hannover, Bürgerinitiative Grundeinkommen Hannover
2010: Mitgründer von Transition Town Hannover und erstes Engagement für die PPP-Organisation Wandelwerte und weitere Reduzierung der Börsenberichterstattung, Ausbau der Vernetzungsarbeit für zukunftsfähige Initiativen; Beginn der Kooperation mit Peak-Oil.com
2011: Mitgründer der gemeinnützigen Umweltschutz-Organisation Wandelwerte e.V. – und deren hauptberuflicher Projektleiter und Mitgründer der Initiative Erntezeit Hannover, die sich mit der Selbstversorgung in der Stadt beschäftigt

Die hannöverschen Aktivitäten von Gert Schmidt der nächsten Zeit sind u.a.:

  • Start einer zukunftsfähigen Möbelproduktion mit dem Künstler Joy Lohmann und dem Designer Paul Pape in Kooperation mit Wandelwerte e.V.
  • Aufbau von zukunftsfähigen, die Resilienz fördernden Lösungen zugunsten des Umweltschutzes, Kunst und Kultur, regionaler Wirtschaftskreisläufe und sozialer Werkstätten in Kooperation mit Initiativen, Vereinen, Unternehmen, Verwaltung, z.B. Veranstaltungsreihe Stadt im Wandel
  • Teilnahme an Strategiegruppen des Klimaschutz-Masterplans 2050 in Hannover
  • Engagement für das Energiefeld der Gemeinwohl-Ökonomie in Hannover
  • Teilnahme am Runden Tisch für Regionalgeld in Hannover

Gert Schmidt beschäftigt sich mit zukunftsfähigen Lösungen, die auch in anderen Städten anwendbar sind. Eine Vernetzung und der Gedankenaustausch darüber bei Trend Gedanken sind erwünscht, gern auch in Form von Gastbeiträgen aus anderen Städten: WandelFindetStadt.

Überlegungen, die sich mit den Märkten in Verbindung mit der Zukunftsfähigkeit von Entwicklungen beschäftigen, am besten lösungsorientiert, sind herzlich willkommen.

Dazu schreibt die Stiftung Futurzwei

“Seine persönliche Verwandlung hat Schmidt schon lange hinter sich: Bis 2007 war er als Börsenjournalist tätig und sah täglich, „dass im System etwas schief läuft und dass die Transaktionen und Abzockereien an der Börse immer dreckiger wurden.“ Die finanzmarktgetriebene Ökonomie entkoppelte sich für ihn immer weiter von den gesellschaftlichen Interessen. „Aber weil ich das Böse kannte, konnte ich dann das Gute erkennen“. Seit diesem Perspektivwechsel singt Schmidt den Oscar-Song „Ich mag Müll!“ – sofern es sich um Upcycling durch Wandelwerte handelt.”

Den vollständigen Text, geschrieben von Dana Giesecke, finden Sie bei Futurzwei.

TINA : There Is No Alternative

Die Aktienmärkte gehen in die Knie und fördern dadurch eine preiswerte Staatsverschuldung. Geld wandert von den riskanten Märkten in Richtung der sichereren Rentenpapiere.

Das erhält die Ausgabefreudigkeit des Staates. So ist es zB. denkbar, dass wie zur Lehman-Pleite in den USA auch in Europa über Geschenke nachgedacht wird: Konsumschecks, z.B. 100 Euro für jeden Bürger, würden die Umsatztätigkeit des Handels erhöhen, die Gewinnsituation der Zulieferer verbessern und schließlich auch die Aktienkurse steigen lassen – zumal die Inflationsgefahren mit solchen Gelddruck-Verfahren zunehmen.

In dieser Richtung werden sich die Regierungen etwas einfallen lassen. Denn TINA fordert zum alternativlosen Handeln auf. Rezessionen, Schrumpfung der Wirtschaft – all das soll um jeden Preis verhindert werden. Die Entscheidungsträger wollen der Deflationsspirale entkommen – und dazu sind längst noch nicht alle Register gezogen worden.

Der DAX bei aktuell 5.359 Punkten mit der Tendenz zu fallen, könnte die Regierungen bald zu neuen kreativen Maßnahmen drängen. Wir sehen TINA  in ihrer “daily soap”.

Violett ist nett: So entsteht aus einer Graswurzelbewegung ein neuer Trend

Fortsetzung des Artikels vom 01.05.2010, “Mit Vollgas vor die Wand: Wie Sie bei der Wahl in NRW die Weichen stellen”.


Hinweis für den nachfolgenden Bericht: Der Autor, Gert Schmidt, Hannover, ist parteilos und unabhängig.  Auch wenn der Text als Wahlwerbung wirkt, entstand er aus freien Stücken. Im Vordergrund stehen unterstützenswerte Inhalte.

Für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 und weitere Wahlen in Deutschland zeichnet sich ab, dass die Partei „DIE VIOLETTEN“ derzeit die besten Lösungen anbietet. 

Unser Land benötigt in den vier Schlüsselbereichen der Innenpolitik, Bildung, Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft/Soziales neue Impulse. DIE VIOLETTEN schaffen das mit einem konsequenten, “runden” Parteiprogramm. 

Der vordergründigen „Spiritualität“ sieht man es auf den ersten Blick nicht an, das dahinter ein handfestes, praxisbezogenes und vor allem wirtschafts- und gesellschaftsfreundliches Konzept steckt. 

DIE VIOLETTEN qualifizieren sich mit ihrem freiheitlichen, erfolgserprobten und zukunftsfähigen Programm, das die Menschen „vor Ort“ mitnimmt und gute Chancen hat, zu einem Dauerbrenner zu werden. 

Die elementaren Kernpunkte der Partei überzeugen, weil sie ökologische, menschenfreundliche, Substanz bewahrende, humanistische, christliche, buddhistische, rationale, visionäre und freiheitliche Ideen verfolgen. 

Hier sind aus dem Blickwinkel der “Trend Gedanken” die wichtigsten Thesen: 

Damit unterscheidet sich die Partei von ihren Mitbewerbern: Wenn Sie bei der Partei DIE VIOLETTEN auf der rau und hölzern erscheinenden Oberfläche etwas kratzen, kommt Gold zum Vorschein.

Gandalf Lipinski, der sich zur Europawahl stellte, sagt dazu:

„Die Zeit ist reif für integrale Politik – unabhängig davon, ob wir lieber von Weisheit oder Spiritualität, ganzheitlichem oder eben integralem Bewusstsein sprechen, immer mehr Menschen haben begriffen, dass für eine nachhaltige und lebensdienliche Politik, die sich dem Gemeinwohl, der Bewahrung der Schöpfung und der vitalen Weiterentwicklung der Demokratie verpflichtet fühlt, ein anderes, umfassenderes Bewusstsein notwendig ist.
Die weltweit rasant wachsende Schere zwischen arm und reich, strukturell sich festigende Massenarbeitslosigkeit und der fast nicht mehr aufzuhaltende Klimawandel sind die äußeren Entsprechungen nicht mehr zeitgemäßer Denkweisen.
Wir wollen uns nicht länger mit der scheinbaren Unerreichbarkeit der heutigen -Verantwortungsträger, mit der Verelendung in der dritten Welt oder der inneren Armut eines immer mehr sich in dumpfem Konsum betäubenden Massenbewusstseins in den reichen Ländern abfinden. Es ist hohe Zeit, dass wir zusammenkommen und gemeinsame Schritte einleiten für einen tiefgreifenden Wandel. Unser Ziel ist es, die daran arbeitenden Kräfte zusammenzuführen, in die Entwicklung gemeinsamer Strategien einzusteigen und erste konkrete Schritte zu vereinbaren.“

Bei “Trend Gedanken” handelt es sich um eine Plattform, die einen starken Bezug zur Wirtschaft hat. Deshalb wird bei der Betrachtung der neuen Partei auch hier der Schwerpunkt gesetzt.

Die Partei mit der interessanten Farbe setzt die richtigen Schwerpunkte:

  • Erkennung der Problematik der Grenzen des Wachstums
  • Aufschwung und Niedergang als elementare Bestandteile wirtschaftlicher Entwicklung
  • Konzentration des Staates auf seine Kernaufgaben
  • starke Vereinfachung des Steuersystems (Friedrich Merz und Paul Kirchhof lassen grüßen - ”Steuererklärung auf der Größe eines Bierdeckels”)
  • Zusammenlegung der sozialen Sicherungssysteme mit umfangreicher Einsparung von Verwaltungsausgaben
  • Ankurbelung der Binnenwirtschaft durch Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe (die fast zusammengebrochen sind)
  • Schulden: Anstatt der EU-Vorschrift von maximal 3% Neuverschuldung wird eine Richtlinie für den Schuldenabbau gefordert

All das wurde in der Trend Gedanken-Berichterstattung in den vergangenen Jahren immer wieder thematisiert und als wünschenwert beschrieben. Dabei deckten alle Parteien immer nur einen Teil der Ideen ab. Es fiel schwer, einen geeigneten Kompromiss zu finden, so dass regelmäßig nur die “Nichtwahl” als Schlussfolgerung übrig blieb.

Mit der neuen Partei ändert sich das: Erstmalig lassen sich richtige Bestandsaufnahmen unserer Zeit finden. Daraus werden überwiegend vernünftige Schlussfolgerungen abgeleitet. Die Partei mit dem Schmetterling als Logo wird dadurch wählenswert – vor allem für diejenigen, die ihren Platz in der gesellschaftlichen Mitte haben. Mit einem Wahlerfolg in Nordrhein-Westfalen öffnen Sie die Tür für eine neue Politik.

ErgänzendeTexte: Der Spiegel, Wikipedia, Jetzt-TV, Donaukurier, Abgeordnetenwatch, Facebook, Regionalgeld, Pax AeternaGraswurzelbewegung

Weitere Informationen, insbesondere über die Spitzenkandidatin in NRW, Marion Schmitz, erhalten Sie auf der Internet-Seite der Partei DIE VIOLETTTEN.

Regionalgeld und Grundeinkommen, vereint zu Transition Town. Hannover!

Die Gesellschaft ist reif für eine höhere Entwicklungsstufe, weil alte Konzepte ins Stottern geraten und keine zukunftsweisenden Lösungen anbieten.

Genau deshalb beschäftige ich mich als “Kapitalist”, bekennender Fan der freien und sozialen Marktwirtschaft, Börsianer, Wirtschafts- und Gesellschaftsbeobachter mit diesen Themen.

Regionalgeld und Grundeinkommen dürften zur umfassenderen “Transition Town” Bewegung führen.

Die Sehnsucht nach regionaler und kultureller Identität, sozialem Engagement und vor allem dringend erforderlicher, umweltverträglicher Förderung der Wirtschaftsentwicklung kann mit diesen Bewegungen gestillt werden.

Das ähnelt einer Kulturrevolution, von der ich hoffe, dass wir noch genügend Zeit haben, den Wandel allmählich herbeizuführen.

All das bewegt mich zurzeit.

Wer das in Hannover auf den Weg bringen möchte, darf sich eingeladen fühlen, mit mir Kontakt aufzunehmen. Telefon 0511 – 64 21 64 81.

Ich biete: Eine Gruppe von Experten mit fertigen Konzepten in der Schublade.

Mit den Aktivitäten nähern wir uns den Lösungen der Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft. Das beste dabei: Jeder Staatsbürger kann die Zukunft mitgestalten.

Alleinige Kritik an den Entscheidungsträgern in Berlin, Frankfurt und Brüssel führt nicht konkret weiter – zumal die Spielräume aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise enger werden.

Regionales Handeln ist die bessere, positive Alternative, die sich direkt und spürbar auf Ihr Lebensumfeld auswirkt. Vor allem: Vor Ort können Sie mitgestalten, weil das die förderale Struktur Deutschlands erlaubt. Ihre Nachbarschaft, Ihr Verein, Ihr Dorf, Ihr Stadtteil, Ihre Stadt gewinnt, wenn Sie sich persönlich einbringen.

Einem Mann, der hungrig ist, muss man nicht erzählen, dass er Essen braucht

Diesen bemerkenswerten Satz sagte John Kenneth Galbraith. Er erinnert an die Auswirkungen von Eigeninteresse auf die Gesellschaft. Mit den grundlegenden Bedürfnissen, die ein Mensch hat, wird er stets alles Mögliche unternehmen, um sich und seine Familie zu versorgen, zu schützen und weiterzuentwickeln. Deshalb neigt der Mensch zu Handels- und Tauschgeschäften, um  seine Lebenssituation zu verbessern. Außerdem ergänzt Adam Smith, dass sich Reichtum ganz von allein durch menschliche Arbeit ergebe (was die Thesen zum bedingungslosen Grundeinkommen stützt).

Offenbar funktioniert das seit Jahren nicht mehr, was Sie anhand der Finanz- und Wirtschaftskrise erkennen können, die nach jahrzehntelanger Vorbereitung prächtige Blüten zeigt.

“Die Bedeutung der USA als Weltmacht ist rapide gesunken, die wirtschaftliche Stellung erschüttert”. Was auf den ersten Blick zur aktuellen Situation passt, ist ein Zitat des Verlags Hoffmann und Campe aus dem Jahr 1992. Es bezieht sich auf das Buch “Die Herrschaft der Bankrotteure -- Der wirtschaftliche Niedergang Amerikas“, geschrieben von jenem John Kenneth Galbraith, der seit den 1930er Jahren nach Lösungen für Wirtschaftsprobleme suchte.

Allerdings gilt Galbraith als “Linksliberaler”, so dass er freie Märkte, bzw. den Kapitalismus für die Fehler verantwortlich machte. Er gehörte zwar im vergangenen Jahrhundert zu den Präsidentenberatern, wurde jedoch mit Kennedy immer weniger beachtet. Heute erleben seine Thesen eine Renaissance: Der Staat wird gestärkt und muss für Nachfrage sorgen. Was sich damals nur ”linke Vögel” auf die Fahnen schrieben, wird heute sogar von konservativer Seite praktiziert. So ändern sich die Zeiten!

Bankrotteure gibt es heute wieder überall reichlich, wobei erstaunlich ist, wie leicht es ist, mit zweierlei Maß zu messen: Während deutsche Banken staatlicherseits gerettet wurden und sogar höhere Schulden erforderlich sind, um das Wirtschaftwachstum zu beschleunigen, wird unseren griechischen Freunden das Gegenteil empfohlen. Sie sollen gefälligst staatliche Ausgaben kürzen und zu ihrer Verantwortung als Kreditnehmer stehen.

Vor allem lassen Immobilienfans ihre Phantasie schweifen. Das dokumentiert für die Nachwelt auch der nachfolgende Filmschnipsel:

Wie die Nachricht vorgelesen wird, könnte man an einen Loriot-Kalauer denken. Leider entspricht es der bitteren Wahrheit. Sehr witzig sind auch die Joutube-Filmkommentare, die z.B. eine Veräußerung der Insel Rügen an China vorschlagen.

Damit zeigt sich: Europa hat von Amerika gelernt. So funktionert die Herrschaft der Bankrotteure.

Wasser predigen und preiswerten griechischen Wein von der hauseigenen ex-griechischen und nunmehr deutschen Insel trinken -- das scheint ein neues Ziel der Entscheidungsträger zu sein. Womöglich wurde Griechenland extra in diese Falle gelockt, um sich bei der zu erwartenden Überschuldung preiswert bedienen zu können.

Ein solches Vorgehen eröffnet völlig neue Möglichkeiten. So könnte z.B. die Aphrodite Statue gleich in Deutschland bleiben, um den Griechen die natürlich viel zu teuren Kosten für den Rücktransport zu ersparen.

Aber keine Sorge -- alles wird gut. Schließlich will die Bundesregierung dafür sorgen, dass die Menschen Arbeit haben. Arbeit ist wichtig. Über Einkommen sprechen wir, wenn wir das Geld dafür haben. Denn die Kassen sind leer.

Leider dürfte es keine Einnahmen bringen, wenn wir die vielen “werthaltigen” Immobilien in den USA verkaufen, die vor Jahren angeschafft wurden, um eine Rücklage für schlechte Zeiten zu haben. Diese “Werte” sind praktisch in großem Umfang unverkäuflich, wenn mindestens der Kapitaleinsatz zurückgezahlt werden soll. Damit sind wichtige Einnahmequellen versiegt. Höhere Schulden scheiden auch für Deutschland bald aus. Wie war das nochmal mit dem Verkauf deutscher Inseln …?

Unternimm die Zukunft, Grundeinkommen mit Prof. Götz W. Werner

Veranstaltungshinweis für Hannover

Prof. Götz W. Werner, Gründer, Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglied von dm-drogerie markt wurde 1944 in Heidelberg geboren.

1973 eröffnete er den ersten dm-drogerie markt in Karlsruhe. Der gute Start und eine kontinuierlich erfolgreiche Entwicklung brachten das Unternehmen zu seiner heutigen Bedeutung. Im Mai 2008 übergab er den Vorsitz der Geschäftsführung an Erich Harsch.

Seit Oktober 2003 leitet Prof. Götz W. Werner das Interfakultative Institut für Entrepreneurship der Universität Karlsruhe (TH) und ist Initiator des Webforums www.unternimm-die-zukunft.de.

Seit Februar 2006 ist er Präsident des EHI Retail Institute e.V..

Im November 2009 erscheint ein neues Buch von Prof. Götz W. Werner und Adrienne Goehler mit dem Titel „Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen – Von der Erwerbsarbeit zur Kulturgesellschaft“, im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Am 6. Oktober 2008 wurde er von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Verdienstorden 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet sowie am 9. Oktober als “Entrepreneur des Jahres 2008″ in der Kategorie Handel.

Einladung

Sie können Prof. Götz Werner Live erleben, und zwar am 23.10.2009 um 18.00 Uhr, Raum D VGH Versicherungen, Schiffgraben 4, Hannover.

Kosten:
5 EUR (inkl. Wein, Wasser, Brezel)

Anmeldung:
Geschäftsstelle des Freundeskreis Hannover e.V., Telefon 0511-1235467

Thema: Grundeinkommen für alle
Die Vision für einen modernen Sozialstaat der Zukunft

Prof. Götz W. Werner ist in den Achtziger-Jahren mit dem Gedanken eines Grundeinkommens infiziert worden, mit dem sich bereits der Ökonomie-Nobelpreisträger Milton Friedman und der Humanwissenschaftler Erich Fromm beschäftigt haben.

Dabei ist Götz W. Werner alles andere als ein linker Sozialutopist, sondern ein gestandener, erfolgreicher Unternehmer, der aus dem Stand heraus eine Drogeriemarktkette in die Welt setzte.

2007 erschien sein Buch “Einkommen für alle“ und setzte eine breite, leidenschaftliche
Diskussion in Gang. Mit seinem Charisma und seiner verständlichen, offenen und packenden Sprache („Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe“) schafft er es bundesweit, dass sich immer mehr Menschen, Bürgerinitiativen, Wissenschaftler, Kirchengemeinden und sogar der eine oder andere Politiker mit diesem elementaren Zukunftsthema beschäftigen.

Zwar hat auch Prof. Werner nicht die Patentlösung, er gibt aber ungewöhnliche Denkanstöße, plädiert dafür, Probleme von heute nicht mit Mitteln von gestern zu lösen und stellt generell die Frage, ob unsere Sozialsysteme noch in die Zeit passen. Darüber hinaus setzt er sich beispielhaft für ein verantwortliches Unternehmertum aus.

Selbstverständlich wird es nicht beim Vortrag bleiben, denn Götz Werner liebt das Gespräch mit seinen Zuhörern und diskutiert auch mit Ihnen bestimmt gerne über die Verantwortung von Unternehmern und die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage.