Alternative Transportenergie entscheidet über zukunftsfähiges Wirtschaften

Norbert Rost beschreibt in seiner Peak Oil-Berichterstattung, warum öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Verbraucher ihren Konsum von Erdöl reflektieren sollten:

http://www.peak-oil.com/2014/10/europas-oelversorgung-zwischen-russland-und-china/

Dass die Transportenergie Nr 1 aus unsicheren Staaten kommt, ist seit Jahren bekannt. Dass sich die Verteilungskämpfe mit dem Russland-Konflikt zuspitzen, kommt seit einigen Monaten hinzu. So gehen gehen Förderquoten, Importe nach Deutschland und Verbräuche beschleunigt auseinander.

Unter diesen Gesichtspunkten ist es ein Segen, dass das Wirtschaftswachstum nachlässt und somit auch die Verbräuche in die Knie gehen. Gäbe es Aussichten auf eine Hochkonjunktur, würden die Ölpreise explodieren.

Ohnehin wäre es ein wichtiger Beitrag zum Weltfrieden, wenn die Abhängigkeit der Industrieländer von Erdöl nachlassen würde. Alles, was dazu beiträgt, Transportenergie aus anderen Quellen zu speisen, ist auch ein Beitrag für die Versorgungssicherheit und Stabilität gegen äussere Krisen.

Das alles könnten Gründe dafür sein, dass die staatliche KfW ein Förderprogramm für Mobilität und Umweltschutz aufgelegt hat; unter anderem die Anschaffung von gewerblich genutzten Fahrzeugen mit Elektroantrieb, Hybridfahrzeugen mit bivalentem Antrieb sowie Brennstoffzellenfahrzeugen. Auch die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge können Sie ab sofort fördern lassen.

Zukunftsfähigkeit bedeutet hierbei: Das „Verbrauchen“ fossiler Energieträger wird beendet. Die regionale Energieproduktion leistet Beiträge zum „Prosumieren„.