Peak Oil-Barometer gestartet – Entwicklung der Ölpreise und Versorgungsengpässe unter Beobachtung

Hinweis: Trend Gedanken-Herausgeber Gert Schmidt hat zusammen mit Norbert Rost, Dresden, und Dr. Steffen Bukold, Hamburg, ein Peak Oil Barometer entwickelt. Nachfolgend erhalten Sie die dazugehörige Pressemitteilung:

Ganz selbstverständlichen greifen Bewohner der Industrieländer täglich zu ihren Zahnbürsten. Die Plastikhelfer gehören zu den alltäglichsten Produkten der Kunststoff-Industrie und schon nach wenigen Wochen sollen sie ausgetauscht werden. Alte Bürsten landen im Müll. Auf diese Weise produziert eine Stadt mit 100.000 Einwohnern jährlich rund 8 Tonnen Plastikabfall – ein Preis, der für die Zahngesundheit gern bezahlt wird.

Aber gesunde Zähne könnten in einigen Jahren zum Luxusgut gehören: Es fehlen die Ressourcen, um Zahnpflegemittel weiterhin günstig herstellen zu können. Was auf den ersten Blick wie ein schlechter Scherz erscheint, hat einen ernsten Hintergrund: Das Erreichen des Ölfördermaximums bringt unseren Lebensalltag in naher Zukunft durcheinander – und zwar schneller, als es zurzeit öffentlich wahrgenommen wird. Experten sprechen in dem Zusammenhang von „Peak Oil“.

Peak Oil gilt als erreicht, wenn die tägliche Ölfördermenge sich nicht mehr steigern läßt. Physikalische und geologische Gesetzmäßigkeiten begrenzen die Geschwindigkeit, mit der wir Erdöl aus dem Boden holen. Die Meinung der Bundesregierung, Peak Oil trete nicht vor 2035 ein, teilen längst nicht alle Experten.

So sagt Dr. Steffen Bukold von EnergyComment (Hamburg): „Der Ausbau der Förderkapazitäten kann mit der raschen Zunahme der globalen Ölnachfrage nicht Schritt halten. Schon in wenigen Jahren wird diese Verknappung zu Rekordpreisen für Rohöl führen.“ Mit dem Erreichen des Peak Oil wird Erdöl teurer und mit Versorgungsengpässen ist zu rechnen. Bukold beobachtet die Entwicklung täglich und hat jetzt gemeinsam mit dem Journalisten Gert Schmidt (Hannover) das Peak-Oil-Barometer gestartet. Schmidts Motivation: „Die Börsen werden zukünftige Verknappungen frühzeitig einpreisen. Deshalb ist es wichtig, die Marktmuster zu beobachten, um vorübergehende Spekulationen von dauerhaften Entwicklungen unterscheiden zu können.“

Das Peak-Oil-Barometer soll dabei helfen, Preisentwicklungen und Versorgungsprobleme vorherzusagen. Aktuelle Entwicklungen werden im Blog auf Peak-Oil.com festgehalten und kommentiert.

http://www.peak-oil.com/peak-oil-barometer

Ansprechpartner:
Norbert Rost
Fetscherstr. 33
01307 Dresden
Tel: 0351/4466069
norbert.rost@regionalentwicklung.de

Peak-Oil.com ist ein Projekt des Büro für postfossile Regionalentwicklung Dresden. Es informiert über grundlegende Fragen zu Peak Oil sowie zu aktuellen Entwicklungen. Das Regionalentwicklung-Büro erstellt Analysen und Studien, berät und entwickelt Software zur Förderung regionalwirtschaftlicher Strukturen.

Kommentare

33 Antworten zu “Peak Oil-Barometer gestartet – Entwicklung der Ölpreise und Versorgungsengpässe unter Beobachtung”

  1. GS sagt:

    Wenn Axel Weber sich aus der Notenbankpolitik zurückzieht, ist das ein Zeichen dafür, dass er die Politik, die dort gefahren wird, nicht mehr mittragen kann.

    Der Zeitpunkt würde passen: Denn mit der Ägyptenkrise wurden vermutlich die Geldschleusen erneut weit geöffnet, obwohl eine Bremsung nötig gewesen wäre.

    Ist klar: Wenn die Kurse von Aktien und Rohstoffen steigen, profitiert die Kapitalseite. Das könnte die offizielle Linie der EZB-Führung sein.

    Das könnte jedoch ökonomischer Schwachsinn sein, den Weber nicht mehr mittragen möchte.

    Sein Rücktritt kommt zu spät. Denn was in den vergangenen drei Jahren passierte, hat er mit zuverantworten.

    Wir können gespannt sein, ob mit ihm weitere Entscheidungsträger die Konsequenzen ziehen.

    • hsagra sagt:

      Es kann auch sein, dass Weber zur Deutschen Bank wechselt, dort verdient er wesentlich mehr als bei der EZB. Entsprechende Gerüchte gibt es bereits.

      • GS sagt:

        Das wäre allerdings auch ein Aussage … und das glatte Gegenteil von dem, was ich vermute.

        von Weber habe ich immer viel gehalten – aber das wäre unterste Sohle.

  2. Schwallbacke sagt:

    Die Korrektur ist schon längst überfällig. Es wird wieder mal stark übertrieben, und Übertreibung wird ja bekanntlich in eine starke Gegenreaktion umgemünzt.

    Auf die Talfahrt kommender Tage.

  3. tom22 sagt:

    Eine Frage; die Deutsche Börse wird angeblich fusionieren und wurde heute um 16.20 Uhr vom Handel ausgesetzt. Was wird das für den Kurs bedeuten??? Hoch oder runter? Vielleicht weiß ja jemand aus der Vergangenheit was das bedeuten könnte. Danke!

  4. tom22 sagt:

    Die Frage hat sich erledigt. Dennoch, das keiner geanwortet hat, ist schon etwas armselig.

    • john sagt:

      ich hätte schon was dazu geschrieben,wenn ich dazu eine begründbare meinung gehabt hätte.

    • GS sagt:

      @tom22

      Das war eine sehr spezielle Frage. Weil vermutlich niemand etwas dazu sagen konnte, gab es keine Antwort.

      Wenn alle regelmäßigen Schreiber antworten, dass sie dazu nichts sagen können, wird Platz gefüllt, ohne dass wir etwas Neues erfahren. ;-) ;-)

      Denken Sie daran, dass die Zahl der Leser um ein Vielfaches höher ist als die Zahl der Schreiber.

      Es gibt täglich rund 600 – 700 echte Rechner / Menschen, die diese Seite zwei bis dreimal abrufen. Das sind zwischen 1.400 und 1.700 visits.

      Vermutlich war es wirklich sehr schwer für uns, Ihre Frage zu beantworten.

      Ich bitte um Nachsicht.

      • Tom22 sagt:

        GS, John@ Danke. Nur haben wir hier doch einige Schreiber, die teils über 10, 15 oder mehr Börsenerfahrung haben. Daher fand ich es etwas Schwach. Doch vielleicht konnte es wirklich niemand einschätzen.

        • GS sagt:

          Manchmal möchte man auch keine Meinung sagen: Die Dt. Börse gehört zu den Unternehmen, die auf meiner “schwarzen Liste” stehen.

          Dass die Kursdaten nicht frei verfügbar und kostenlos zur Verfügung stehen, nehme ich ihr übel.

          Dieses “Denglisch” in den Veröffentlichungen des Unternehmens – schrecklich.

          Und: Die Euronext-Übernahme schafft einen neuen Dinosaurier, der über eine besonderen Einfluss in Berlin und Brüssel verfügen wird – äusserst unangenehm das alles, vor allem weil alles seit der Gründung mit staatlicher Protektion stattfand.

          Zunehmend bemerke ich, dass mein Herz für kleine Unternehmen schlägt und für Rohstoffe, weil die Finanzszene gerade dabei ist, auch noch diesen Markt für sich zu erobern – auch alles mit unseren Steuergeldern.

  5. hsagra sagt:

    @tom

    da man keine Fakten zur möglichen Börsen-Fusion kennt, war es auch schwer, eine Meinung zu haben. Im übrigen stimmt es , dass hier zur Zeit große Ruhe herrscht – vielleicht ein bißchen Depression aufgrund der ständigen Fehl-Positionierung

    • Anveka sagt:

      Ich glaube nicht, dass alle hier mitlesenden Trader schlechte Geschäfte machen. Dennoch lohnt es sich kaum, die Anzeichen zum Traden kleiner Aufwärts- und Abwärtsschwünge hier zu posten. Zumal, wenn diese “Anzeichen” vorwiegend auf Charttechnik, Informationen sammeln und Bauchgefühl basieren. Das kann jeder selbst.
      Ich hatte im Januar eine hervorragende Performance mit ca. 150% mit über 50 trades. Und dann fast wieder auf 0 zurückgefallen wg. 2 falsch positionierten trades. Wie konnte das passieren? Ein uraltes Lied: es fällt so unendlich schwer, Verluste zu realisieren und dann kommt es immer dicker, bis die LMAA Position kommt–darauf folgt dann kurze Zeit später der KO.
      Ich muss zugeben, dass auch die Schreiber hier die Meinung mitprägen. Die 2 falsch positionierten trades waren (was auch sonst) shorts. Und zwar zu einem Zeitpunkt, als hier (auch sonst eher dem Aufwärtstrend folgende, positiv gestimmte Schreiber) unisono deutliche Korrekturen prophezeiten. Weit gefehlt: Nichts mit deutlicher Korrektur, der Aufwärtstrend ist voll intakt . Meiner Meinung nach befinden wir uns im Vorstadium deutlicher Preissteigerungen (um das Wort Inflation nicht zu verwenden). Sachwerte, incl. Aktien, erleben daher einen Höhenflug und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Also:
      Grundtenor long, zwischendurch auch mal an kleinen Abwärtsschwüngen mitverdienen, z.B. heute vormittag.

      • Anveka sagt:

        Etwas ganz anderes:
        Ich hätte z. Zt. die Möglichkeit, eine wirklich große Menge 10€ Gedenkmünzen (Ag625, gültiges Zahlungsmittel) mit einem Aufgeld von 5% zu erwerben. Der Silber- Zeitwert liegt bei etwa 7,1 €. Eine reizvolle Kombination, sozusagen Silberspekulation in Realwerten mit beliebigem Gewinnpotential und 5% Verlustrisiko. Wirft natürlich keine Zinsen ab.

        Wie ist die Meinung hierzu, soll ich zuschlagen?

        • GS sagt:

          Silber ist grundsätzlich ein guter Kauf – ist aber wegen der starken Schwankungen stark spekulationsgetrieben.

          Vom Einstiegstiming sind Goldmünzen derzeit interessanter, weil hier eine ausgiebigere Konsolidierung stattfand und die Basis für einen ruhigen und stetigen Anstieg vorliegt.

          Allgemein ist es empfehlenswert, sich keine kuranten Münzen zuzulegen, sondern Sammlermünzen.

          Denn solche Stücke haben Seltenheitswert und können nicht mehr nachproduziert werden. Außerdem repräsentieren sie ein Stück Geschichte – die Basis, die Kultur unserer Gesellschaft.

          Es macht Spaß sich in ein Thema einzuarbeiten und sich dann auf die Suche nach Schnäppchen zu begeben, die die Sammlung vervollständigen.

          Gelegentlich werden solche Stücke unter Wert verkauft, weil Ahnungslose nur den Materialwert einschätzen, weil sie bestimmte Feinheiten nicht kennen.

          So etwas gab es früher an der Börse auch einmal. Aber seitdem die Finanzkrise besteht, obliegt es zunehmend der staatlichen Willkür, wo ein Schnäppchen zu machen ist – und das raubt das Vergnügen.

          • Anveka sagt:

            Sorry Hr. Schmidt,
            da kann ich Ihnen nicht ganz zustimmen. Sammlerstücke im obersten Premiumbereich mögen ja eine ganz gute Kapitalanlage sein, aber das beginnt im 5 stelligen Bereich (wohlgemerkt pro Münze!). Darunter sind im A. riesige Margen der Händler bzw. Verkäufer und Käufer sowie Märchensteuer zu bedenken.
            Was den Spass an der Geschichte und schönen Stücken betrifft, haben Sie natürlich recht. Das hat aber nichts mit Kapitalanlage bzw. Kapitalsicherung zu tun. Hier in diesem Fall geht es um unbeschränkt kursgültige 10€ Münzen, die mit einem realen Gegenwert von 7€ Silber(625) hinterlegt sind, das Ganze für einen Aufpreis von 5%. Bei der Bank bekommt man so etwas natürlich zum Nennwert, aber nur in kleinen Mengen.
            Selten werden diese Münzen nie, das war auch nicht meine Intention für diese Überlegungen.
            Übrigens, die bis Ende 2010 ausgegebenen 10€ Stücke(925) haben mittlerweile einen Silbergegenwert von 10,50€.

            • GS sagt:

              Münzen: Kapitalerhalt kann für große und kleine Vermögen gelten – und es gibt passend für jeden die richtige Auswahl. Man bekommt auch schon vorzügliche alte Goldmünzen unter 500 Euro oder in Silber für 300 EUR. Muss man nicht in den 5stelligen Bereich gehen.

              Es gibt auch einen privaten Markt – und mancher Händler ist auch bereit, günstigere Kurse zu geben, z.B. weil deren Einstandspreis niedrig war.

              Das habe ich selbst erfahren: Man bekommt nach einiger Zeit ein Gespür dafür, was eine Münze Wert ist und wie sich Schnäppchen identifizieren lassen.

              Und auch daran denken: Der Besitz von Sammler-Edelmetallen könnte eines Tages in den Augen des Fiskus besser wegkommen als das “gehortete” Edelmetall, das nach Gewicht berechnet wird.

              Voraussetzung von alldem ist es natürlich, dass man ein Sammelgebiet sehr gut kennt und Schrottwert von Sondermünzen unterscheiden kann.

              Die 10 Euro-Stücke sind auch nett. Aber auch da gilt: die “alten” 925er waren schöner und könnten auch einen Seltenheitswert bekommen. Deshalb ist es auch wichtig, auf den Stempelaufdruck zu achten, um eine klare Verhandlungsgrundlage zu haben.

              Aktuell sind ja die 625er so anzusehen, wie die 925er vor drei, vier Jahren.

              Voraussichtlich gibt es in einigen Jahren sogar 325er 10 Euro-Stücke – bis wir dann wieder bei den Alu-Chips sind ;-)

              • john sagt:

                soooo,jetzt wirds wieder zeit zum shorten,erste position rein.der dax wird doch wohl zum freitag nicht übermütig werden……

    • tom22 sagt:

      hsagra@ thanks!

    • GS sagt:

      Das passt zu Ägypten und zum DAX.

      Mögliches Szenario: 7.330/7.350 als Widerstand, danach der bärischen Kerze folgend abwärts.

      Allerdings fehlen die Reaktionen der Moving Markets Sicherheitsinvestment-Indikatoren, die nach dem 18.01. zum Rückschlag führten.

      http://trendgedanken.de/?p=2946

      Nach den bisherigen Erfahrungen müssen SSI1 und SSI2 dem DAX nach unten vorausfallen. Das wird im Moving Markets Depot vor einem neuen Shortengagegemt abgewartet.

      http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?page_id=980

      • Anveka sagt:

        Prima analysiert Hr. Schmidt, habe eben bereits meine short Gewinne eingefahren. EK gestern abend 7340 VK jetzt 7290. An eine signifikant größere Abwärtsbeweung glaube ich nicht. Ich liege jetzt auf der Lauer nach dem nächsten Long Einstieg.

        • Anveka sagt:

          Soeben geschehen: Einstieg Long mit 1k BN7J77 zu 4,67.

          • john sagt:

            der dax ist angeschlagen,über 7310-20 dürfte er nicht steigen.vielleicht gibts einen kurzen schub nach den us-daten.mein ziel ist 7240 für heute.

        • GS sagt:

          Long …..? puhh …. :roll:

          • Anveka sagt:

            Ich fahre jetzt meine Long Gewinne ein, Verkauf 1k BN7J77 zu 5,15.

            • john sagt:

              war ein guter trade.ist einige kohle in der kurzen zeit.ich bin mal leicht short bei 7441.

              • Anveka sagt:

                Ich schließe mich an mit 1k bn1dfg zu 5,10 bei DAX 7335. Bereits kleine Gewinne werden realisiert bzw. abgesichert, da ich mit short sehr sehr vorsichtig geworden bin.

              • john sagt:

                ich bin vor den daten nochmal rausgespritzt,neueinstieg wird abgewartet.

    • GS sagt:

      hanging man: Die bärische Kerze hat sich mit dem neuen Hoch aufgelöst.

      Ein neues Verkaufsignal für den DAX ist auch nicht anhand der Moving Markets Indikatoren zu sehen.

  6. hsagra sagt:

    bisher war doch long gut – wir sind jetzt schon bei 7360 – es war in den vergangenen Tagen immer gefährlich, nach 12 Uhr noch short zu sein. So auch heute. Ich rate allen shorties, enge stopps zu setzen, sonst wird das nur unnötig teuer.

  7. Schwallbacke sagt:

    Das war das letzte Aufbäumen des Dax. Das wars jetzt erstmal für die nächste Zeit. Nach starken Übertreibungen nach oben wird umso stärker korrigiert.

    • hsagra sagt:

      Vorsicht an der Bahnsteig-Kante. Schwallbacke. Der Trend muß erst kaputt gehen, bevor Ihre Vermutung Raum greifen kann. Bislang hohe innere Stärke des DAX. Bis zum Beweis des Gegenteils eher weiter long.

  8. Die Öl- und Gaspreise steigen schon wieder kräftig an! Auf dieserInternetseite gibt es einen Preisvergleich mit den günstigsten Öl-und Gaspreisen.