Bremsspuren in den Bilanzen vs. Euro-Rettung um jeden Preis

Als die EZB gestern die vollständige Unterstützung des Euro bekannt gab, reagierten die Märkte mit Inflationserwartungen: Edelmetalle, Rohöl und Aktien kletterten, während deutsche Staatsanleihen in die Knie gingen. Sichere Investments wurden aufgelöst, Sachwerte waren gefragt.

Die vorherigen schlechten Nachrichten im Mai/Juni dienten dazu, eine Übertreibung nach unten auszulösen, damit Insider in Ruhe einsammeln konnten.

Allerdings ist für eine ausgewachsene inflationäre Entwicklung noch ein gutes Stück zu gehen. Denn obwohl die Notenbanken den Zugang zu Geld erleichtern und die Staatsfinanzierung bald die EZB übernehmen wird (anhaltende Käufe von Staatsanleihen), zeigen die Moving Markets-Indikatoren einen Bremsvorgang beim Deutschen Aktienindex.

Besonders zwei Indikatoren signalisieren, dass der DAX bei 6.600 Punkten scheitern dürfte:

  • Kurs Trend Prognose Aktien zeigt seit zwei Tagen scharf abwärts und ruiniert dadurch die vorherige Aufwärtsbewegung.
  • DOID pendelt seit Wochen seitwärts und hat die jüngste Aufwärtsbewegung des DAX kaum mitgemacht.

DAX und Trend Indikator von Moving Markets
DAX und Trend Indikator von Moving Markets

Danach zeichnet sich folgendes Szenario ab:

Es bestehen keine Hinweise dafür, dass Aktien als Sachwerte-Fluchthafen angesehen werden.

Die Lösung der Finanzkrise mit mehr Geld (ist eh nicht möglich) dürfte vorerst nicht zu einer inflationären Entwicklung führen. Es erscheint denkbar, dass die Euro-Hilfsaktionen von den Bremsspuren in den Bilanzen ausgeglichen werden. Oder sogar: Die Bremsspuren könnten größer sein als der inflationäre Effekt aus der Euro-Stütze.

Dadurch ist die Frage, ob wir in eine deflationäre Rezession hineinlaufen oder die Geldmengen-Expansion zu inflationärem Wachstum führt, noch nicht beantwortet. Während seit Jahresbeginn und bis vor wenigen Tagen die Hinweise Richtung Wachstum gingen, veränderte sich das Bild.

Auch ist nicht erkennbar, dass die Marktteilnehmer aus liquiden Mitteln flüchten. Eine Flucht in Richtung Aktien, z.B. verursacht durch Auflösung von Sparkonten, lässt sich aus den Daten nicht ableiten. Es erscheint denkbar, dass die jüngste Aufwärtsbewegung nur ein Strohfeuer war und der DAX noch einmal in Richtung 6.000 Punkte abtaucht.

Edelmetalle:

  • Gold-Indikatoren zeigen aufwärts.
  • Silber-Indikatoren signalisieren einen überverkauften Markt bei schlechter Stimmung, was der Boden für eine Aufwärtsbewegung sein könnte.

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Fossile Energierohstoffe:

Die Benzin- und Diesel Kapitalfluss-Indikatoren beginnen zu schwächeln. Sie könnten Rohöl nach unten vorauslaufen, was zu einer konjunkturellen Schwäche passen würde.

Kommentare

18 Antworten zu “Bremsspuren in den Bilanzen vs. Euro-Rettung um jeden Preis”

  1. H.S. sagt:

    @ GS: Was ist denn an den jüngsten Äußerungen von Draghi so spektakulär? Der Ankauf von italienischen und spanischen Staatsanleihen durch die EZB ist doch ein alter Hut. Daß sich Draghi für die Beibehaltung des Euro ausspricht und gegen dessen Abschaffung ist doch wohl auch klar und keine neue Erkenntnis für die Marktteilnehmer. Ein paar Worte reichen und schon schalten die Aktienmärkte in den Rallymodus.

    • Ja, stimmt. Eigentlich ist das nichts Neues.

      Aber der Markt hat daraus eine Überraschung gemacht. “Sie” werden das auch so durchziehen – und die Bundesbank leistet nur einen Beitrag als Papiertiger.

      Der Anstieg heute war wieder ganz ordentlich. Bin gespannt, ob die o.g. Indikatoren weiter niedrig geblieben sind. Widerstandszone reicht von 6.600 – 6.700.

  2. Silber heute mit überraschendem Anstieg, Gold blieb behauptet. Die Sonderbewegung beim Silber passt zur o.g. Indikatorentwicklung.

  3. DAX: Bärische Indikatorentwicklung setzt sich fort

    http://www.movingmarkets.de/die-wichtigsten-indikatoren-auf-einen-blick

    Kurs Trend Prognose Aktien jetzt deutlich abwärts zeigend.

    DOID blieb schwach trotz der DAX-Rallye.

    Da halten sich Investoren zurück, Rückwärtsgang weiterhin wahrscheinlich.

    • Anonymous sagt:

      Sehe ich genauso. Deshalb Verkauf einiger Dax Call’s vorbörsl. bei 6800.

      • john sagt:

        ich schätze mal die fed wird enttäuschen…rücklauf im dax 150-200 punkte,die ezb wirds dann richten und den dax wieder beflügeln.hab heute angefangen shorts zu kaufen,werden bei steigendem markt aufgestockt

      • KFEB sagt:

        Kurzkommentar zu den Märkten:
        1. Konjunktur – global weiter abwärts
        Europa in Rezession, Schwellenländer leichte Stabilisierung, Japan weiter abwärts, USA, Kanada, Indien, Russland Wachstumsinseln.
        Besonders die Wachstumsinsel USA ist gefährdet. Die Erfolge in der Vergangenheit beruhen auf Exportimpulsen, die aufgrund des steigenden USD-Index nachlassen.
        Im Zeitalter der Globalisierung gibt es keine unbeteiligten Zuschauer. Der weltweite Abschwung kann für die USA nicht als unbedeutend abgetan w erden.
        2. Märkte – Sturmwarnung für die Börse?
        Von 4 Märkten/9 Sektoren in USA Distribution (Freitag 27.07.12 bis Dienstag 31.07.12, starke Hände geben ab). Weitere Warnsignale kommen von folgenden Indikatoren: Marktbreite sendet Warnungen aus (SP 500 ca. 2%von Höchststand entfernt, %-Aktien über 200-Tagelinienur 62%, neue 52-wochen-Hochs fallend, Bullisch Percent Index für SPX ebenfalls erschreckend schwach mit 62%:
        3. Notenbanken – Wie Notenbanken die Welt retten wollen
        Die Anleger schauen auf die Notenbanken (FED/EZB) und warten auf die nächsten Schritte zur Krisenbekämpfung.
        Nachdem sich EZB-Chef Draghi ungewohnt aggressiv äußerte, haben die Märkte in vorauseilenden Gehorsam eine Rally hingelegt.
        Was ist, wenn der EZB-Chef sich rhetorisch vergaloppiert hat? Mit verbalen Versprechungen lassen sich Märkte nicht beruhigen.
        Nehmen wir aber mal an, nach dem nächsten großen Panikschub an den Börsen unternimmt die EZB etwas, wer würde dann profitieren. Eindeutig Banktitel , wenn es der EZB gelingt die Finanzmärkte zumindest für einige Zeit zu beruhigen.
        Warten wir ab, was am Donnerstag rauskommt.
        Von der US-Notenbank erwartet der Markt schweres Geschütz. Die bisherigen Maßnahmen waren konjunkturell wenig überzeugend. Deshalb sucht sie nach „neuen Instrumenten“.
        Zusammenfassend kann beurteilt werden, die Treffen der Notenbanken beinhalten hohes Enttäuschungspotential.

        Fazit: Eine liquiditätsgetriebene Rally an den Märkten ist gefährlich. Das Hauptrisiko für Anleger ist das Abrutschen der USA in eine Rezession, worauf der SP 500 deutlich negativ reagieren würde. Momentan schwächt sich das Wachstum in den USA ab.
        Ein Kaufsignal im DAX wird erst über 7000 Punkte generiert.
        Zur Zeit ordne ich meine Indikatoren-Datenbank (neues Design und Überarbeitung der Indikatoren).
        Die Lage stellt sich kurzfristig (ca. 1-2 Monate) wie folgt dar: Risikoauf dem Rückzug, bedeutet kein Vertrauen in die Rally. Kurse werden in Verbindung mit Konjunkturdaten sich nach unten bewegen.
        Längerfristig (6-9 Monate) stellt sich die Lage wie folgt dar:
        Aus dem langfristigen Blickwindel befinden sich die Aktienmärkte in einem Bärenmarkt, welcher 2000 begann und nun 13 Jahre alt ist. In dem seit 2000 bestehenden Bärenmarkt gibt es untergeordnete Bullen- und Bärenzyklen. Nach einem nochmaligen Abtauchen der Märkte (Oktober 2012?) könnte nochmals eine etwas längerfristige Kaufgelegenheit entstehen, und der Markt in seinem letzten steigenden Abschnitt übergehen. Falls die Eurozone die Krise übersteht und sich die derzeitige Konjunkturschwäche nur als vorübergehende Delle erweist, stehen die Chancen für einen letzten Anstieg nicht schlecht. Unterstützt wird dies auch durch die Indikatoren „Eurodollar Geldmarkt vs SP 500“ und Geldmenge M1 vs DAX, welche sich im „Chartlabor“ befinden.

        • john sagt:

          ich glaube ,das draghi zuviel versprochen hat,eine unbegrenzte flutung der märkte mit geld wird es nicht sofort geben.dann würden die defizitländer noch weniger sparen und noch mehr schulden auflaufen.
          ausserdem negativ:us-geldmarktfonds ziehen massiv gelder aus europäischen banken ab.nur noch 8% der gesamten anlagen sind in europa,im mai waren es noch 33%,das ist ein allzeittief!!selbst auf dem höhepunkt der finanzkrise waren es noch 45%.der geldmarkt ist für banken eine wichtige finazierungsquelle.es brennt also an allen ecken und enden!!!

        • KFEB sagt:

          Kommentar:
          Die Märkte entwickeln sich zu einem Spielball unkalkulierbarer Politik.
          Man kann davon ausgehen, dass die Bekämpfung der Krise solange dauert, wie ihre Entstehung: mindestens 1 Jahrzehnt, wahrscheinlich 2 Jahrzehnte.
          Seit dem Lehmann-Kollaps 2008 tut sich die die Gruppe der Trendfolger und Portfolioptimierer deutlich schwerer, langfristig stabile Zusammenhänge empirisch festzustellen. Die Lehmann Pleite markierte auch einen Wendepunkt dafür, dass in gewissen Gesetzmäßigkeiten definierte Zusammenhänge nicht mehr gelten. Ich habe den Eindruck, dass es sich bei den Verwerfungen der relativen Bewertung von Marktsegmenten (z.B. Aktien, Anleihen) die Preisverwerfungen nicht temporär sind, sondern es sich um strukturelle Preisverwerfungen handelt, die längerfristig bleiben werden.
          Die heutige Marktreaktion der Aktienmärkte auf die Ergebnisse der EZB Sitzung waren auf die falsche Einschätzung von Garantien (explizit oder implizit) zurückzuführen.
          Von expliziter Garantie spricht man, wenn diese unwiderruflich ist und bedingungslos im juristischen Sinn besteht. Der Vorteil ist, dass der Markt sie bewerten kann und die Garantieleistung eintritt, auch in der Krise!
          Eine implizite Garantie ist eine Markterwartung, die sich aus der Sache heraus ergibt, also vom Markt angenommen wird.
          Die Märkte tun sich schwer mit impliziten Garantien. Vor allem dann, wenn implizite Garantien die Preisfindung beeinflussen . Dann besteht die Gefahr dass es zu Fehlallokationen kommt. Gefördert wird dies auch noch dadurch, dass es keinen aktiven Garantiegeber (z.B. EZB Chef Draghi) gibt, in dem Sinne dass dieser eine Garantie ausspricht. Es ist vielmehr so, dass er den Markt in der Meinung lässt, dass er im Ernstfall einspringt, also die vom Markt angenommene implizite Garantie genau dann explizit wird, wenn der Ernstfall eintritt und sie gebraucht wird.
          Der DAX stürzt ab, die Medien schreiben Märkte mit EZB nicht zufrieden zu wenig.
          Es gilt, beide schaden sich selbst: Der, welcher zu viel verspricht und der, welcher zu viel erwartet!
          Fazit:
          Das momentane Umfeld an den Märkten ist massiv von politischen Einflüssen verzerrt, so dass die Marktkräfte ausgehebelt werden.
          Globale Konjunktur sinkend, zögerliche Politiker und Notenbanken die keine Problemlösungen finden, fallende Auftragseingänge trotz sinkenden Euro, fallende Industrieproduktion in der Eurozone. Das passt nicht zusammen, aber der wir haben einen neuen Magier: Draghila.
          Was habe ich daraus gelernt. Wichtig ist, dass man die Märkte nun mit anderen Methoden betrachten sollte, als dies bisher noch vor wenigen Jahren gegolten hat.

          • john sagt:

            der dax hält sich recht stabil,nachrichten, wie das von banken vermehrt cds gekauft werden,weil eine italien-pleite vermutet wird und das amerikanische bannken sich auf einen euro-kollpas vorbereiten,werden zur zeit komplett ausgeblendet.ich bin wieder short.wird alle 50 punkte aufgestockt….

            • Die technische Verfassung des Marktes sieht tatsächlich übel aus:

              http://www.movingmarkets.de/die-wichtigsten-indikatoren-auf-einen-blick/

              Dadurch wirkt der Kursanstieg wie ein Strohfeuer. Besonders kritisch ist, dass das durchschnittliche Ordervolumen im DAX (DOID) die Aufwärtsbewegung nicht mitgemacht hat.

              http://trendgedanken.de/?page_id=3010

              Das passt auf der Gegenseite: Der Indikator für Staatsanleihen wirkt bullisch

              http://www.movingmarkets.de/bund-future/

              Also: Aktien abwärts, Anleihen aufwärts.

              ABER: Ob die 6.000 Punkte nochmal getestet werden, ist fraglich. Die Interventionen von Regierungen und Notenbanken folgen den Wachstumszwängen des aktuellen Wirtschaftssystems.

              Sollte es erneut kritische Nachrichten geben und weitere Turbulenzen an den Märkten, wäre die Tür zu EUROBONDS geöffnet – und das wäre ein inflationäres Ereignis.

              Dazu auch lesen:

              http://www.peak-oil.com/2012/08/rohol-preise-im-aufwartstrend-seitwartsbewegung-konnte-enden/

              “Wachstumszwänge zwingen Notenbanken und Regierungen zum Handeln

              Aber zurzeit besteht eher der Eindruck, dass die Preise weiter zulegen. Denn: Notenbanken und Regierungen arbeiten intensiv daran, Wirtschaftswachstum und die Liquiditätsströme zu erhalten. Sie haben keine andere Wahl, solange das Finanz- und Wirtschaftssystem auf Wachstum angewiesen ist. Dass dadurch kritische Peak Oil-Szenarien schneller erreicht werden, spielt in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle.

              Deshalb griffen Insider bei Rückschlägen zu: Die ermäßigten Preise von Brent Oil im Juni/Juli wurden deshalb auch von gut informierten Marktteilnehmern genutzt, um Positionen aufzubauen.

              Intakter Aufwärtstrend lässt neue Höchststände erwarten

              In der langfristigen Entwicklung darf der Rückgang auf 90 USD als Konsolidierung im Aufwärtstrend bewertet werden. Insbesondere die Umsatzspitzen (rote Markierung) während der Talfahrt signalisieren die typische Marktmechanik einer Aufwärtsbewegung an der Börse.

              Die im Versorgungsrisiko-Indikator beschriebene These, dass es ab 2013 zu Preisen über 150 USD kommen könnte, wird zurzeit von den Indikatoren der Preisrisiko-Analyse gestützt. Danach könnten die Notierungen in den nächsten Monaten den Bereich von 130 USD testen, um dann ggf. im Sommer 2013 die vor vier Jahren aufgestellte Hürde von 150 USD zu überspringen. Die jahrelange Seitwärtsbewegung als Konsolidierungsphase wäre dann beendet.”

            • john sagt:

              shell hat etwa 15 mrd.in europa,gedenkt die auch abzuziehen…die schlinge zieht sich immer enger zu.pimco-gründer rät ebenfalls von europa fernzubleiben…mal sehen wann dem dax die puste ausgeht…ich hab geduld!!

            • john sagt:

              allerdings verzeichnen spezialfonds in deutschland ziemlich hohe zuflüsse,vor allem von institutsionellen anlegern.man darf gespannt sein wie es weitergeht.

          • Das Besorgniserregende an der Steuerung der Märkte ist, dass die Finanzmärkte die Politik instrumentalisieren. Das geschieht nicht nur verdeckt, wie in den vergangenen Jahrzehnten in stillen Kämmerlein, sondern ungeschminkt und ganz offensichtlich in den Herzen der Demokratie. Die Mitbestimmung der Völker wird ausgehebelt, indem “Sachzwänge” geschaffen werden.

            In Italien gab es bereits einen Putsch der Finanztechnokraten und es schwappen ungewöhnliche Meldungen zum italienischen Alltag herüber:

            http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=261606&page=0&category=0&order=last_answer

            Die ehemalige Kanzlerberaterin Gertrud Höhler mahnt vor der Machtentfaltung:

            “Das System M etabliert eine leise Variante autoritärer Machtentfaltung, die Deutschland so noch nicht kannte. Die Diktaturen des zwanzigsten Jahrhunderts boten andere Erfahrungen, was den politischen Stil angeht – obwohl die Anklänge nicht zu leugnen sind: die Marginalisierung der Parteien, der Themenmix aus enteigneten Kernbotschaften anderer Lager in der Hand der Regentin; ihre Nonchalance im Umgang mit dem Parlament, mit Verfassungsgarantien, Rechtsnormen und ethischen Standards. Der Anspruch, das deutsche „Bremssystem“, eine Mischung aus Präpotenz und Symbolpolitik, zum Durchgriff auf das Budgetrecht beliebig vieler europäischer Länder auszubauen, ist wieder eine von den geräuschlosen Sprengungen, die Umsturz als Regierungsprivileg durchsetzen.”

            http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/der-politikstil-der-kanzlerin-das-system-m-11841711.html

            Die Regierung durch Technokraten ist die Vorstufe der Diktatur.

            http://trendgedanken.de/?s=technokratie

            In Europa wird bereits in Gut und Böse unterschieden, der Euro als Garant für den Frieden hochstilisiert. Sehr, sehr unangenehme Entwicklungen tun sich da auf, wenn es so weitergeht und nicht Einhalt geboten wird.

            • KFEB sagt:

              Ergänzung zum Quartalsupdate Aktien Teil I Juli – September 2012:
              Ich schrieb Bulle und Bär im Würfelspiel? Wer gewinnt?
              Das beschriebene Szenario ist eingetreten (DAX ca. 7000). Wie geht es weiter?
              Konjunkturindikatoren tauchen ab, Aktienkurse steigen weiter.
              Konjunkturindikatoren und Aktienmärkte haben an Wendepunkten eine ausgeprägte Korrelation. Ich sehe das an meinen Indikatoren aus der Indikatoren Datenbank (Divergenz IFO, Divergenz Kupferpreis, Strukturbruch Risiko).
              Fazit:
              Gefährlich sorglose Aktienmärkte!
              Die Sorglosigkeit sollte zur Vorsicht mahnen. Wenn die Investoren auf den Notenbanken-Put vertrauen (weitere Öffnung der Geldschleusen) so ist zu bedenken, dass unkonventionelle Methoden der Notenbanken erst dann kamen, wenn der Schmerz an den Aktienmärkten groß genug war.

            • john sagt:

              das ist ja schon heftid was in italien so passiert,in den grossen medien hört man nichts davon!das wird schon verschwiegen wegen nachahmungsgefahr.italien wird irgendwann auch kippen,investoren haben in den letzten 2 jahren 2 billionen euro abgezogen.bin gespannt wann das alles implodiert,wie lange will man denn den unfug noch ausweiten???bei einem völligen zusammenbruch des systems würd es etwas rumpeln,aber vieles sich wieder fangen.der staat könnte hier in deutschland die gesamten konzerne übernehmen oder teilverstaatlichen und selber gewinne einstreichen anstatt sie gierigen managern und aktionären zu überlassen.in norwegen funktioniert das ja aschliesslich auch.die menschen werden immer mehr gegängelt und ausgebeutet.leute,geht auf die strassen!!!!!

  4. H.S. sagt:

    @GS: Wie soll ich den Markt anhand der Indikatoren einschätzen? DOID schießt steil nach oben. Der Indikator Trend Prognose Aktien ist dagegen gesunken und befindet sich weiterhin deutlich im bärischen Bereich. Die A/D-Linie steigt seit einiger Zeit stark an und nähert sich dem Spitzenwert vom März diesen Jahres als der DAX sein Jahreshoch markierte und anschließend deutlich nach gab.

  5. Guck sagt:

    @john
    schön mal wieder etwas von Ihnen zu lesen. Immer wieder interessante Anmerkungen.