DAX 5.723. Analysieren des nächsten potenziellen oberen Wendepunktes

DAX SHORT ist weiterhin ausbaufähig. Das zeigt die Mechanik der Marktzusammenhänge, wie sie seit Mitte der vergangenen Woche – und auch heute wieder – zu beobachten war:

Für das Moving Markets Depot bedeutet das: Die seit Sommer 2009 gekauften Put-Optionsscheine werden weiterhin gehalten. Es ist geplant, mit kleinem Kapitaleinsatz eine weitere, hoch gehebelte Shortposition hinzuzukaufen.

Beim Neukauf denke ich an folgendes Zertifikat:

http://zertifikate.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=27747462

Im Idealfall gelingt der Einstieg bei 1 EUR, während die Indikatoren ihre Warnsignale weiter verstärken. ;-) Das bleibt abzuwarten.

Kommentare

48 Antworten zu “DAX 5.723. Analysieren des nächsten potenziellen oberen Wendepunktes”
  1. Gert Schmidt sagt:

    Mit der freundlichen Wall Street erhält das Moving Markets Depot morgen noch einmal die Gelegenheit, auf ermäßigtem die Niveau die Short Zertifkate einzusammeln.

    Die Sicherheits-Indikatoren SSI1 und SSI2 sehen bärisch aus:

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/sicherheit.php

  2. hsagra sagt:

    schön und gut, aber bislang waren die shorts immer zu früh. Ich gehe da erst mit, wenn die 20-Tage-Linie wieder nach unten durchbrochen wird. Bis dahin kann es erst einmal eher raufgehen

  3. Gert Schmidt sagt:

    Q-Cells und Commerzbank rufen heute die Finanz- und Wirtschaftskrise wieder in Erinnerung.

    Dadurch könnten die Warnsignale von gestern bestätigt werden, indem der DAX seinen Rückwärtsgang seit 5.750 eingelegt lässt.

    Die Indikatoren haben sich in den vergangenen Tagen deutlich genug bewegt, um ein starkes Verkaufsignal zu generieren. Ein neues Hoch wäre eine Überraschung.

  4. Gert Schmidt sagt:

    Der Wunsch-Einstiegskurs von 1 EUR wurde immer noch nicht erreicht. Das Zertifikat tauchte einmal kurz auf 1,23 EUR ab, um dann schnell auf 1,53 EUR zu klettern.

    Aber an kurzfristigen Schwankungen mit dem Zertifikat teilzunehmen, ist nicht das Ziel. Geplant ist, den nächsten oberen Wendepunkt zu erwischen, der einige Wochen oder sogare Monate anhält.

    Die ansonsten übliche Dividendensaison könnte sich 2010 in Luft auflösen. Nacheinander verkünden die DAX Konzerne, dass sie ihre Dividenden zusammenstreichen oder sogar ausfallen lassen.

    Wenn Unternehmen künftig wieder langfristig kalkulieren, spielen solide Finanzierungen und hohe Eigenkapitalquoten eine größere Rolle als Gewinnausschüttungen.

    Während vor Jahren einem Vorstand applaudiert wurde, wenn er mit geringsten Eigenmitteln höchte Renditen erwirtschaftete, dürfte er künftig mehr Beifall erhalten, wenn er seine Zinslasten reduziert und in der Akquisition von Eigenkapital erfolgreich ist.

    Substanz und langfristiges Durchhaltevermögen zu erreichen, ohne auf helfende staatliche Hände und höhere Verschuldungsquoten angewiesen zu sein, stellt einen bedeutenden Wert dar. Das lernen die Kaufleute gerade erst wieder neu – womöglich erst in einem langjährigen Prozess.

    Der Weg in Richtung Substanz und Solidität bedeutet aber auch: Die Aktionäre werden ebenfalls zur Verantwortung gezogen. Das dürfte fallende Kurse zur Folge haben, weil die Erwartungen immer noch an höchste Renditen bezogen auf das Eigenkapital gekoppelt sind.

    Niedrige Zinsen waren das Lockmittel für hohe Eigenkapitalrenditen.

    Bei steigenden Zinsen (verschlechterte Bonität, knappes Kapital) dürften die Umsatzrenditen kräftig sinken, wenn die Vorstände nicht gegensteuern. Das könnte z.B. einen belebten Markt für Unternehmenstransaktionen bewirken. Der hoch verschuldete Konzern trennt sich von Unternehmensteilen, um eine Schuldenquote und Zinsbelastungen zu senken. Im Vorteil sind die solventen Käufer:

    http://www.presse-kostenlos.de/finanzen-und-wirtschaft/umfrage-weltweiter-anstieg-aktivitaeten_13125224.htm

    http://corporatefinanceblog.de/2009/12/20/venture-capital-2010-prognosen-trends/

    Ich bin gespannt, wann die ersten Geschäfte dabei nicht in Euro oder Dollar beglichen werden, sondern in Gold oder Silber (Bartergeschäfte). Wer sich vor Jahren günstig mit Edelmetallen eindeckte, für den werden Unternehmen, Immobilien usw. derzeit immer preiswerter – aber natürlich immer noch zu teuer, um das kostbare Gold für “Schrott” zu opfern ;-)

    Vermutlich wird der Goldpreis beim Auftakt solcher Transaktionen bei 3.000 USD notieren und Silber bei 50 USD. 8)

  5. Gert Schmidt sagt:

    So schnell kann’s gehen: + 65 Prozent in wenigen Stunden. Wenn schon die geplanten Shorts nicht im Depot liegen, bin ich zumindest in Gedanken dabei.

    Bei 5.640 befindet sich eine Entscheidungs-Schlacht-Unterstützung, die ggf. 5.620 reicht. Hier begannen vergangene Woche die Verkäufe der Trendsetter und neuen Käufe der Sicherheitsanleger.

    Hier zu sehen:

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/betahoch.php

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/sicherheit.php

    Hier zu bestellen:

    http://www.gsinfo.de/best/best1.php

    • SirTP sagt:

      Der DAX steigt dann eh wieder nachmittags. Das selbe Spiel wie eh und je….

    • john sagt:

      die zahlen der commerzbank stossen schon bitter auf,dachte auch nicht das die so einen verlust präsentieren.ifo ist auch gesunken,toyota fährt wieder seine produktion herunter….ist nicht unbedingt eine basis für steigende kurse …..obwohl die kurse natürlich nach wie vor in den usa gemacht werden….

      • Gert Schmidt sagt:

        Commerzbank: Mit solchen Verlusten + staatlicher Förderung kann jeder Kaufmann-Azubi im dritten Lehrjahr eine Bank betreiben.

        Die Co’bank wird nur benötigt, um staatlichen Einfluss auszuüben. Das ist aus dem Blickwinkel des Finanzminsters das Wichtigste und aus dem Blickwinkel eines Steuerzahlers das Überflüssigste.

        Ok – wären Commerzbank und Dresdner pleite, hätte es eine Implosion des Einlagensicherungsfonds gegeben und etablierte Parteien wären dann nicht in die Regierung gewählt worden. Es hätte eine Revolution gegeben in Deutschland.

        Weil die Co’bank und andere marode Banken Europas und der Welt noch leben, gibt es nun Siechtum anstelle eines neuen Denkens.

  6. Gert Schmidt sagt:

    Heute sehr schön im Moving Markets Film zu sehen: Die Dt. Bank zieht den DAX wie ein schwerer werdendes Bleigewicht abwärts.

    http://www.movingmarkets.de/film.htm

  7. Gert Schmidt sagt:

    Defensive Investments gehörten heute zu den Verlierern.

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/daxdepots-ch.php

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/mmc.php

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/sicherheit.php

    http://www.movingmarkets.de/trends/charts/betaniedrig.php

    So

    * beginnt entweder ein kurzfristiger Turnaround mit Stabilisierung bei 5.600

    * oder die Talfahrt kommt – wie 2008 – richtig in Schwung

    Angesichts der Vorbereitungen, die 2009 stattfanden, tippe ich auf die zweite Variante.

  8. Marcus sagt:

    so Gap wurde geschlossen, Dow dreht schon wieder nach oben, vermute ganz stark, dass nur Luft geholt wurde um diesmal die 5720 Marke dauerhaft zu knacken! bin sehr gespannt auf morgen!

  9. JL sagt:

    US Vertbrauchervertrauen belastet – Dax deutlich im Minus (Finzanzen.net). Jaja, die Medien. Daneben: Mehr Calls 56% als Puts bei Hsbc heute. Gap gschlossen. Gap geschlossen. Morgen nochmal ein Docht nach unten. Und dann weiter nuff.?!Ist mir erstmal egal da nicht geheuer, Ich habe meine xx short mit einer gleichen xx long erstmal knapp unter 5600 glattgestellt

  10. Marcel sagt:

    die nächsten zwei Tagen entscheiden, vor allem die 5552 Marke ist von Bedeutung. Entweder wir prallen dort ab, dann sehen wir wie von Börsentiger progonstiziert bis Ende März die 6000 wieder oder es geht jetzt schon bergab Richtung 5200. Bin nachwievor long!

  11. Schwallbacke sagt:

    Es geht los, der Abwärtstrend ist ab heute voll im Gange!

    Jetzt kommt das Nachbeben, also das Durchleben der noch nicht verarbeitenden Krisenzeiten.

    Schwallbacke

    • Gert Schmidt sagt:

      Das Zusammenspiel der US Indizes ist auch heute bärisch und lässt für morgen einen schwachen Tag erwarten:

      http://finance.yahoo.com/q/bc?t=5d&s=%5ENDX&l=on&z=m&q=l&c=%5Edjt%2C%5Erut&c=%5EGSPC&c=%5EIXIC&c=%5EDJI

      Technologie-Blue Chips laufen der “Old Economy” (die gibt es ja eigentlich nicht mehr, aber ich bezeichne DOW & Co zur Meinungbildung mal so) nach unten voraus.

      Für den DAX bedeutet das: anhaltende Schwächeneigung.

      • Marcel sagt:

        Dow Jones heute vorbörslich deutlich im Plus, ich denke, der gestrige deutliche Kursverfall auch im Dax war nur das Schließen des noch offenen Gaps.

        • Gert Schmidt sagt:

          Es gibt (mindestens ;-) ) drei weitere positive Faktoren, auf die etliche Anleger jetzt schauen und die Ihre These stützen:

          1. SKS-Bodenbildung seit Ende Januar, die rechte Schulter entsteht gerade

          2. Das Momentum zeigt aufwärts, etliche Computerprogramme generieren zurzeit Kaufsignale

          3. Anleger verabschieden sich in großem Umfang von defensiven Investments

  12. H.S. sagt:

    @ GS:
    Haben die heute Mittag von Ihnen erwähnten drei positiven Faktoren sich denn im weiteren Verlauf des Tages weiterhin bestätigt? Der DAX ist ja wieder unter 5600 Punkte getaucht.

    • Gert Schmidt sagt:

      Nur zum Teil, derzeit widersprüchliche Hinweise. Es gibt bärische UND bullische Bewegungen.

      Bin gespannt, wie die Indikatoren auf die Rallye seit 16:30 Uhr reagieren.

      Vom Grundprinzip her interpretiere ich die Trendfolge-Kaufsignale wie Anfang Januar, Anfang Februar und am 22.02. als Kontraindikatoren:

      Weil die Zahl der Optimisten zunimmt, kann der Markt nicht steigen. Denn jeder Anstieg wird von den Insidern genutzt, um ihre Papiere zu platzieren.

      Danach wären die Kaufsignale nur ein Luftholen vor der nächsten Talfahrt. Zweimal seit Jahresbeginn traf das bisher zu. Das darf schon als Trend angesehen werden.

      Ein eindeutiger und für alle sichtbarer Trend ist es aber erst dann, wenn ein solches Luftholen zum dritten Mal für ein neues Tief sorgt – und dann könnte es wie 2008 um so heftiger abwärts gehen.

      In dieser kritischen Phase befinden sich die Märkte derzeit, wobei der Rutsch unter 5.640 von gestern ein erster Schritt in Richtung dieser bärischen Sichtweise ist.

      • Gert Schmidt sagt:

        Hier sehen Sie, was in den vergangenen Monaten passierte, als die Marktteilnehmer offensiv investiert waren:

        1. Im Sommer 2009 löste das einen kräftigen Anstieg aus.

        2. Im Oktober führte das zur Bullenfalle – das erste Schwächezeichen nach der Wahl.

        3. Im November wurde der Markt damit noch einmal nach oben geschickt, um das Bilanzjahr zu retten.

        4. Im Januar 2010 führten offensive Marktteilnehmer zu einer ersten Bullenfalle im neu entstehenden Abwärtstrend.

        5. Anfang Februar engagierten sich die Optimisten wieder etwas offensiver, was zur zweiten Bullenfalle bei 5.700 Punkten führte.

        6. Die jüngste offensive Ausrichtung der Marktteilnehmer KÖNNTE zur dritten Bullenfalle führen. Von 5.700 Punkten prallte der Markt bereits am 22.02.2010 ab, was die offensiven Käufer zunächst aufs Glatteis führte. Allerdings befinden sie sich immer noch in der Gewinnzone, weil sie schon bei 5.400, 5.500 einsammelten und nur die Käufe bei 5.700 Punkten in die Verlustzone rutschten.

        Insgesamt bewerte ich den Chart seit Sommer 2009 so, dass die defensive Ausrichtung über etliche Monate hinweg stattfand, was typisch für eine langfristige Topbildung wäre.

  13. Gert Schmidt sagt:

    SILBER!

    http://www.movingmarkets.de/charts/silber.htm

    Die Lease Rates stabilisieren sich auf dem niedrigem Niveau und beginnen etwas zu steigen:

    http://www.kitcosilver.com/leaseratechart.html

    http://www.kitco.com/lease.chart.silv.html

    Desgleichen auch bei Gold:

    http://www.kitco.com/lease.chart.html

    http://www.movingmarkets.de/charts/gold.htm

    Das passt zu den Panikverkäufen in den vergangenen Wochen, die die erforderliche Basis für neue Käufe entstehen ließen.

    Das sind gute Nachrichten für Edelmetall-Händler.

    • SirTP sagt:

      @Gert
      Soll man jetzt in Silber investieren???Dank im voraus…

      • Gert Schmidt sagt:

        Das muss jeder für sich beantworten. Kann dafür keine Empfehlung aussprechen.

        Bei den oben genannten Faktoren handelt es sich um Markt- und Indikatormuster, die in der Vergangenheit regelmäßig zu steigende Kursen führten.

        Das kann diesmal wieder so sein, so dass ich in froher Hoffnung auf den nächsten Startschuss für den dazugehörigen Aufschwung warte.

        Den positiven Signalen lassen sich jedoch auch negative Faktoren gegenüberstellen, die die Risiken von Edelmetallinvestments anmahnen, z.B. den staatlich kontrollierten oder sogar verbotenen Edelmetallbesitz.

        Das alles ist eine Frage von Wahrscheinlichkeiten, Risikobereitschaft, Anlagezielen, ob, wann und welche Edelmetallwerkzeuge eingesetzt werden.

    • Herbert sagt:

      Nur selten gibt meine Handelsmethodik auf Stundenbasis eine so eindeutige Prognose wie jetzt bei Gold: heftig nach Süden – aber nicht lange, aber ganz schlimm. . Ebenso eindeutig ist auf Tages- und Wochenbasis indes der Kurs nach Norden. Doch der Kauf von Gold long – und noch schlimmer: Silber (weil viel volatiler) – mit Hebel dürfte jetzt allen Hebel-Long-Spekulanten das Genick brechen, bevor es dann richtig nach oben geht.

      Warum? Seit dem 19. 2. 23 Uhr (ich beobachte den 24-Stunden-Chart) wird jeder Bruch eines Widerstands gnadenlos aberkauft. Da distribuieren große Adressen mit Inderwissen, das uns fehlt, bevor eine ganz schlechte Nachricht ansteht. Nach dieser schimmen Nachricht, die ich nicht kenne, aber mal als relativ wahrscheinlich vermute, wird’s dann nach der Verkaufspanik nach oben gehen.

      Ich kann mich zu 20% irren.

      Durch falsches Timing (auf Tage und Studnen) bei richtiger mittelfristiger Diagnose läßt sich da mit zu früh gekauftem Gold und Silber eine Menge Geld verlieren.

      • Gert Schmidt sagt:

        Ja, genau: Die Abverkäufe fanden statt. Das ist aus antizyklischer Sicht für mich ein Argument dafür, dass das Schlimmste überstanden ist und die Basis für eine Bodenbildung entstand.

        Allerdings beziehe ich mich dabei nur auf die sichtbaren Daten. Der OTC-Markt kann gigantisch groß sein, ohne dass wir etwas davon mitbekommen, geschweige denn OTC-Geschäfte analysieren können.

        Was Hedger, Bankenvermittler und Spekulanten mit viel Geld mit Kauf- und Verkaufsoptionen außerbörslich treiben, könnte viel größer sein als das, was wir in unseren “mickrigen” Charts sehen. ;-)

    • Gert Schmidt sagt:

      Interessante Marktbeobachtungen von Gold betreibt auch der “alte Börsenfuchs” Michael Ott (Aktientrend) auf seiner Seite:

      http://www.aktientrend-verlag.de/html/gold.html

      Dort können Sie auch große, übersichtliche Wandcharts zur historischen Betrachtung der Märkte erwerben:

      z.B. Deutscher Aktienindex

      http://www.aktientrend-verlag.de/html/dax.html

      • cues sagt:

        Herr Ott sagt, die Zielzone bei Gold um 1050-1000 sollte als Basis halten.
        Gold liegt im Aufwärtstrend. Ich erwarte langfristig noch deutlich höhere Kurse.
        Dazu muß aber die Marke bei 1000 zwingend halten, denn hier endet Welle i von V. Dieses Niveau gilt als D-Linie. Der Goldpreis sollte schon vorher drehen.

      • Anonymous sagt:

        @ Gert Schmidt

        Wisen Sie, wie das besagte Aktientrend Börsenbarometer des Aktientrend-Verlages ungefähr berechnet wird?

        Viele Grüße

        • Gert Schmidt sagt:

          Das weiss ich sogar ganz genau, weil ich den Börsendienst Ende der 80er, Anfang der 90er abonniert hatte. Das war damals meine “Einstiegsdroge” ;-)

          Das “ATB” ist der Prozentsatz steigender 200-Tage-Linien einer Auswahl von Aktien.

          Daraus werden dann verschiedene Strategien abgeleitet, die Ihnen Herr Ott besser selbst anhand seiner Unterlagen erklärt. Soweit ich das weiss, verschickt er gern Informationsmaterial, um ggf. neue Leser zu gewinnen ;-)

  14. Gert Schmidt sagt:

    Bei einem neuen Tief könnte der DAX nach unten weitergereicht werden.

    Denn die DAX Grafik oben (”Marktteilnehmer offensiv”) zeigte auch heute wieder im Moving Markets-Bereich Intraday eine verstärkt offensive Ausrichtung.

    Werden diese Käufer auf dem falschen Fuß erwischt, greifen Stops und der Markt wäre schnell bei 5.500.

    Ohne Risiko keine Chance: Behalten die Optimisten der vergangenen Stunden Recht und stabilisiert sich der DAX, haben sie die Nase vorn und könnten weiter offensiv ihre Positionen ausbauen – und dann tatsächlich mit der Chance auf 5.800 und höher.

    Spannend!

  15. Gert Schmidt sagt:

    DAX Tief bisher 5.534.

    Die Optimisten können weiter hoffen, solange der Markt über dem Tief von Anfang Februar bleibt.

    Und die Pessimisten können schön weiter rätseln, wann der Zeitpunkt für den Ausstieg aus ihren Shorts gekommen ist.

  16. Fritz sagt:

    UND NUN???
    Wie gehts weiter??
    Raus aus den Shorts oder noch drinnen bleiben , was machen die anderen hier ???
    Eim paar statements wären gut.
    Danke

    • Gert Schmidt sagt:

      Das Moving Markets Depot ist weiter Short ausgerichtet. Am 24.02. im Abobereich notiert:

      http://www.movingmarkets.de/trends/charts/aktuell/?p=699

      Sehr widersprüchliche Indikatoren!

      Das Problem: Im intakten Abwärtstrend sind Kaufsignale keine “echten” Kaufsignale mehr, sondern leiten obere Wendepunkte ein, z.B. wie zum Jahresbeginn, zum Zwischenhoch Anfang Februar oder auch gestern. Ähnliches gab es Auch Anfang 2008!

      Die Widersprüchlichkeit der Indikatoren ist Bestandteil des Abwärtstrends und deshalb äußerst tückisch: Auf den ersten Blick würden die Indikatoren steigende Kurse erlauben, aber der Verkaufsdruck ist größer, so dass sich die Talfahrt sogar noch beschleunigt. Stichwort “fallendes Messer”.

      In diesem Umfeld ist es schwierig, sich neu zu positionieren. Stopmarken bieten dabei den größten Schutz.

      Beispiel: Würde man jetzt den Long-Signalen folgen und auf eine Gegenbewegung nach oben setzen, wäre es sinnvoll mit Erreichen eines neuen Tiefs die Position glattzustellen.

      Für die Moving Markets Shortpositionen bedeutet das:

      Allmählich werden Stop-Marken sinnvoll, weil ein “Durchhalten” der Position erhebliche Risiken beinhalten würde.

      Ein Short Stop wäre derzeit im Bereich von GD90 sinnvoll, z.B. im Bereich 5.700 / 5.730 Punkten. Unter 5.430 Punkten wird der Abwärtstrend mit einem neuen Tief bestätigt.

  17. Marcel sagt:

    habe meine Long-Position ETFs so eben erhöht :)

    • john sagt:

      bin aus den shorts raus,gold-short hab ich leider schon vorgestern verkauft.aber egal,gewinn ist gewinn.vielleicht wettet man nochmal auf bessere us-daten für morgen…warte erstmal ab.geh bei über 6600 wieder short.schätze mal für heute eine erholung bis 5580,weiter wirds nicht gehen…

      • john sagt:

        was griechenland betrifft ist ja auch noch nichts geklärt.im gegenteil,der streik könnte ausser kontrolle geraten,dann geht gar nichts mehr.und in von dubai kommen auch keine guten nachrichten.kuwait wird auch mir runtergezogen,viele investmentfirmen sind in schieflage,man befürchtet,das sie grosse aktienbestände abstossen könnten,um an bares zu kommen….

  18. Börsentiger sagt:

    Die Schuldenkrise in der EURO-Zone hat diese Woche großen Druck auf die Märkte ausgeübt. Der FTSE hat viel schwächer reagiert und der SMI hat im Gegensatz dazu am 22.02.10 ein Jahreshoch hingelegt. In der Schweiz ist es also munter weiter aufwärts gegangen. Die Märkte werden sich demnächst erholen.
    Griechenland ist etwa gleichermaßen pleite wie Kalifornien und niemand macht sich derzeit deswegen Sorgen um den Dollar.

    • Gert Schmidt sagt:

      Die Griechenland-Story, Euro, Kalifornien usw. könnten der Treibsatz für deutsche und schweizer Aktien sein. Wenn es Länder der freien Welt gibt, die von Mittelzuflüssen profitieren könnten, wären das diese beiden Staaten.

      Das wäre auch eine Erklärung dafür, weshalb heute in fallende Notierungen hinein munter gekauft und defensive Investments gemieden wurden.

      Wer kalte Füße bekommt, schichtet zumindest einen Teil seiner Mittel in Richtung Aktien um – oder kauft Edelmetalle. Das kann dann plötzlich alles sehr schnell gehen – allerdings kaum berechenbar in beide Richtungen.

      Als short seller bleibe ich auf der Lauer, ob nicht doch ein Zulauf in Richtung Aktienmarkt folgen kann.

      Allerdings befürchte ich eher, dass erstmal vieles verkauft wird (Schuldtitel, Blue Chip-Aktien), um freiwerdende Mittel zur Schuldentilgung zu nutzen. Denn auf einem Berg von Fremdkapital zu sitzen, könnte im Zweifel ungünstig sein.

      Das wird auch an anderen Orten so gesehen:

      “Wir suchen Unternehmen mit gesunden Geschäftsmodellen, die wenig Fremdkapital benötigen”, betont der Fondsmanager des DWS Invest Africa.”

      http://www.fondsdiscount.de/nachrichten/artikel/1442/maerkte/afrika/jenseits-von-asien.html

      • Gert Schmidt sagt:

        Jaja, ebendas befürchte ich: ein steiler Fahnenmast, der plötzlich und unerwartet in eine ebenso steile Hausse übergeht, so dass man kaum hinterher kommt.

        Aber bei dem aktuellen Zusammenspiel der US-Indizes ist für Short Seller alles immer noch im grünen Bereich, weil die Transportwerte so stabil bleiben und der ND100 schwächelt:

        http://finance.yahoo.com/q/bc?t=5d&s=%5ENDX&l=on&z=m&q=l&c=%5Edjt%2C%5Erut&c=%5EGSPC&c=%5EIXIC&c=%5EDJI

        • john sagt:

          herr weygand erwartet ebenso wie herbert einen einbruch beim goldpreis,mindestens bis 1040…1012 sind auch möglich.ich werde mal short gehen…..
          beim dax könnten wir heute durchaus unter 5500 gehen.die letzten tage geht es doch immer zwei schritte nach unten und dann wieder einen nach oben.trend scheint weiter abwärts zu gehen.

          • john sagt:

            in spanien und deutschland ist die inflation ausserdem rückläufig,was gold erstmal nicht stützt.ausserdem haben die chinesen angekündigt kein gold vom iwf zu kaufen….sie wollen goldminen kaufen.

            • Gert Schmidt sagt:

              Den Chinesen darf man in Bezug auf Rohstoffen kein Wort glauben. Im Sojamarkt war das in den vergangenen Jahren regelmäßig gut zu sehen, wie sie mit den Stimmungen der Anleger spielen.

              Wenn China sagt, was es unternimmt, ist es aussichtsreich, das Gegenteil einzuplanen.

              Gold + Inflation: Gold ist natürlich ein Inflationsbarometer, z.B. indem die tatsächliche Teuerung eingepreist wird und Verbraucherstatistiken keine Rolle spielen.

              Der größte Wert des Goldes entsteht dadurch, dass es ein weltweit anerkanntes und wertstabiles Zahlungsmittel ist. Gold ist ein Sachwert, der nicht von der Krise bedroht ist – außer der Staat greift regulierend ein.

              Gold steht derzeit in keiner Bilanz mit zu hohem Buchwert. Es erfüllt alle Kriterien, die Kapitalanleger lieben: Jahrelang geringe Schwankungen und stetige Wertsteigerungen – keine Ausschüttungen, die komplzierten Steuergesetzen unterliegen, weder Körperschaftssteuer, noch Nachschusspflichten. Bald wird es richtig “schick”, Gold zu besitzen.

              Das lässt sich von anderen Sachanlagen nicht sagen – angefangen bei Maschinenparks, bis zu Immobilien oder Beteiligungen – überall sind solche Aktiva bedroht.

              Deshalb kann der Goldtrend lange anhalten – weitgehend unabhängig, ob De- oder Inflation.

          • Herbert sagt:

            Obacht betr. Gold. Auf Wochen bin ich, wie gesagt, sehr bullisch. Die kurzfristige Killerwelle kam nicht. Jetzt sind meine kurzfristigsten Indikatoren neutral.

  19. Gert Schmidt sagt:

    Bitte beachten Sie bei der neuerdings oben eingeblendeten Google-Suche:

    Die Suche habe ich speziell auf die Trend Gedanken-Themen zugeschnitten.

    Bei “normaler” Suche erhalten Sie sehr viele Treffer aus unterschiedlichsten Gebieten und sogar unerwünschte Kaufangebote, Produkttests, Spamseiten usw.

    Bei der neuen Suche bleiben Sie innerhalb der Trend Gedanken Themen: Aktien Wirtschaft Börse Rohstoffe Politik.

    Zielgerichtetes Suchen ist dadurch besser möglich, als wenn Sie Google direkt ansteuern.

    Die neue Funktion verspricht schnelleres Finden und Informationsquellen mit höherer Qualität für Börseninteressierte.